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12.01.2018, 12:36 Uhr | Übersicht | Drucken
Kochsiek: Eine Neufassung der Hessischen Bauordnung wäre ein Aufbruchsignal für Frankfurt
CDU-Fraktion ermuntert den Hessischen Landtag, die Umwandlung von Büro- in Wohnraum attraktiver zu machen

Frankfurt am Main, 12. Januar 2018 - Im Hessischen Landtag wird seit November darüber beraten, die Hessische Bauordnung neu zu fassen (Drs. 19/5379). Sollte sie beschlossen werden, so könnte das nach Auffassung des wohnungspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion im Römer, Dr. Albrecht Kochsiek, den Frankfurter Wohnungsmarkt beleben.


Dr. Albrecht Kochsiek, Stadverordneter, Vorsitzender der CDU Westend
 
„Mehr Menschen könnten in Frankfurt eine Wohnung finden. Das neue Regelwerk sieht nämlich vor, dass in Zukunft derjenige, der leerstehende Bürogebäude in Wohnraum umwandelt, jederzeit zur früheren Büronutzung zurückkehren kann. Diese Option würde nach zehn Jahren erlöschen“. Viele ältere Bürogebäude in Frankfurt stünden leer, so Kochsiek. In ihnen könnten Wohnungen entstehen.

„Frankfurt könnte also ein großer Nutznießer der neuen Hessischen Bauordnung werden“, zeigte sich der Stadtverordnete zuversichtlich. „Ich ermuntere die Landtagsabgeordneten deshalb, diesen Anreiz zur Umwandlung von Büro- in Wohnraum zu schaffen. Denn wenn ein Eigentümer von Büros weiß, dass er jederzeit zur früheren Nutzung zurückkehren kann, wird er sich leichter dazu entschließen, bisherige Büroräume dem Wohnungsmarkt zugänglich zu machen“, sagte Kochsiek.

Allerdings sehe er die Zehnjahresfrist als zu kurz an – es sei schwer vorstellbar, dass sich die Investition in einen Umbau in diesem Zeitraum amortisiert. Deswegen solle dieser Zeitraum deutlich verlängert werden. Schon bisher könnten Eigentümer von leer stehenden Büroimmobilien die Räumlichkeiten zum Wohnen bereitstellen. „Allerdings haben viele von diesem Recht nicht Gebrauch gemacht, weil sie befürchten, bei nachlassender Nachfrage nach Wohnraum nicht mehr zur früheren Nutzung zurückkehren zu können. Diesen Bedenken soll die Bauordnung nun Rechnung tragen“, so der Stadtverordnete.

„In einer wachsenden Stadt wie Frankfurt bedarf es neuer Ideen, um die Bevölkerung mit ausreichend Wohnraum zu versorgen. Ein wichtiger Anreiz zur Umwandlung von Büro- in Wohnraum könnte dieses zehnjährige ‘Optionsrecht‘ für Eigentümer von gewerblich genutzten Gebäuden sein. Daher begrüße ich den vorgelegten Gesetzentwurf und fordere den Landtag auf, die geplante Änderung in der Anlage zu Paragraph 63 HBO vorzunehmen.

Dem Frankfurter Wohnungsmarkt und den vielen Wohnungssuchenden würde die neue Regelung gut tun. Es wäre ein Aufbruchssignal für unsere Stadt“, so Kochsiek abschließend.



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