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21.07.2009, 14:07 Uhr | Übersicht | Drucken
Wiesmann:Gut durchdachtes Konzept für frühkindliche Pädagogik

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 21. Juli 2009 - Nach dem Besuch des Arbeitskreises für Arbeit, Familie und Gesundheit der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag in der Kinderbetreuungseinrichtung „Little Giants“ in Frankfurt, lobte die familienpolitische Sprecherin, Bettina M. Wiesmann, die Einrichtung als vorbildlich:

„Die private Kinderbetreuungseinrichtung „Little Giants“ hat ein gut durchdachtes pädagogisches Konzept. Insbesondere die differenzierte Pädagogik für die verschiedenen Altersgruppen und die zweisprachige Erziehung von Kleinkindern sind hervorragend.“

„Wir leben in einer Zeit globaler Anforderungen, in der Sprachkenntnisse eine unbedingte Notwendigkeit darstellen. Sie frühzeitig zu erwerben und dabei intuitiv ein Verständnis für sprachliche und kulturelle Andersartigkeit zu entwickeln, ist ein großartiges zusätzliches Startkapital für die Kinder und die Gesellschaft, in die sie hineinwachsen. Gerade in den stärker international geprägten Regionen Hessens liegt hier ein Potenzial, das ausgeschöpft werden sollte“, so Wiesmann.

Öffentliche und freigemeinnützige Träger könnten von der „Little-Giants“-Konzeption noch einiges lernen. So sei die Zusammenarbeit mit den Eltern auf der Grundlage einer regelmäßigen und leicht hand zu habenden Dokumentation des Befindens und der Fortschritte der Kinder vorbildlich. Das angewendete frühpädagogische Konzept sei vergleichbar mit dem Bildungs- und Erziehungsplan, den das Land Hessen bereits konzipiert habe. „Der Bildungs- und Erziehungsplan muss weiter gestärkt und flächendeckend umgesetzt werden“, forderte die Familienpolitikerin.

Insbesondere müsse der Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule besser verzahnt werden. Deswegen wolle man das letzte Kindergartenjahr zu einem Schulvorbereitungsjahr weiterentwickeln. Damit einhergehen müsse eine gezielte Weiterbildung der Erzieherinnen und Erzieher, die den gestiegenen qualitativen Ansprüchen moderner frühkindlicher Pädagogik gerecht werde.

„Gerade auch private Kinderbetreuungseinrichtungen sind in Ergänzung zu öffentlichen sowie freigemeinnützigen Trägern und der Tagespflege notwendig, um die Versorgungsquote von 35 Prozent sicherstellen zu können“, sagte Wiesmann.


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