CDU-Kreisvorsitzender kritisiert künftige Umweltdezernentin wegen Anti-Auto-Kurs

Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer

Frankfurt am Main/ 13.07.2012. Der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, hat die Äußerungen der künftigen Umweltdezernentin Rosemarie Heilig in einem BILD-Zeitungsinterview zum Straßenverkehr in Frankfurt kritisiert.

Im Interview wird Frau Heilig mit der Aussage zitiert: „Wir können auf allen großen Einfallstraßen von 2- auf 1-spurig umstellen. Damit sie die Schnauze voll haben, im Stau zu stehen.“

„Eine solche Politik, einen solchen Anti-Auto-Kurs,  wird es mit der Frankfurter CDU nicht geben und sie entspricht auch nicht dem bisherigen Verständnis in der schwarz-grünen Koalition“, betonte Becker.

„In den zurückliegenden Jahren haben wir ein Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsmittel praktiziert, haben Radwege ausgebaut, den Öffentlichen Nahverkehr verbessert aber auch auf die Leistungsfähigkeit der Frankfurter Straßen gesetzt. Unsere Politik ist es nicht, den Autofahrern das Fahren zu vermiesen, sondern den ÖPNV attraktiver zu machen und damit ein mögliches Umsteigen vom Auto auf Busse und Bahnen zu erreichen“, so Becker.

„Frankfurt braucht auch in den kommenden Jahren ein leistungsfähiges Straßennetz und wird dies auch haben “, so Becker abschließend.

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