Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 17. Dezember 2020 - Die Vorbereitungen zur Impfung gegen Covid 19 laufen auf vollen Touren.

Kaum einer jedoch macht sich Gedanken, wie die Anmeldung zu den Impfzentren für alte und von Vorerkrankung beeinträchtigte Menschen praktisch gestaltetet werden kann. Dieser Zielgruppe ist weder die telefonische Warteschleife noch die Online Anmeldung zumutbar. „Wir brauchen ein städtisches Netzwerk von Helfern und Unterstützern“, so Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union, "und diese Aufgabe sich um die alten und vulnerablen Menschen zu kümmern, bedarf einer belastbaren Struktur.“

Wichtig wäre nach Meinung der Senioren-Union Frankfurt, dass auf lokaler Ebene die Sozialbezirksvorsteher und die Sozialpflegerinnen und -pfleger in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Sozialrathaus die notwendige Unterstützung ebenso wie proaktive Hilfe leisten. Begleitet werden sollte diese Arbeit durch eine Informations- und Helferhotline, die dem Seniorenrathaus organisatorisch angebunden ist. „Bei der Vielzahl von einsamen und alleinlebenden alten Menschen darf niemand vergessen werden, wenn es um die Frage des lebenswichtigen Schutzes vor dem Coronavirus geht“, betonte Erika Pfreundschuh. Aber auch Freunde, Angehörige und Nachbarn dieses Personenkreises seien aufgerufen, denjenigen zu helfen, die aus eigener Kraft nicht in der Lage sind, sich anzumelden und sich impfen zu lassen.

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