Klares Stimmungsbild zur Wahl des neuen Bundesvorsitzenden

Lebhafte Beteiligung der CDU-Parteibasis

Frankfurt am Main, 14. Januar 2021. Im Vorfeld der am Samstag, 16. Januar stattfindenden Bundesvorsitzendenwahl der CDU Deutschlands hat die CDU Frankfurt eine Online-Diskussionsveranstaltung über die zur Wahl stehenden Kandidaten veranstaltet, die zu einer lebhaften Beteiligung geführt hat.

“Wir haben diese Diskussion, bei der rund 200 Mitglieder online teilgenommen haben, bewusst kurz vor dem Bundesparteitag anberaumt, um einen möglichst genauen und aktuellen Stand der Stimmung an der Parteibasis zu erfassen. Und um unseren Parteitagsdelegierten dieses Stimmungsbild an die Hand zu geben. Selbstverständlich sind die Delegierten in ihrer Entscheidung alleine ihrem Gewissen verpflichtet. Aber es ist wichtig, die Präferenzen der Basis zu kennen und zu bedenken“, führte der CDU-Kreisvorsitzende Jan Schneider aus und zog ein überaus positives Resümee: „Wer Zweifel daran hatte, dass auch die CDU Frankfurt trotz aller harmonischen Grundstimmung überaus leidenschaftlich nicht nur über Themen, sondern auch über Personalien diskutiert, wurde heute eines Besseren belehrt. Wir hatten zahlreiche beherzte Fürsprecherinnen und Fürsprecher für die Kandidaten Armin Laschet und Dr. Norbert Röttgen.

Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass viele Mitglieder der CDU Frankfurt sehr gerne Friedrich Merz als neuen Bundesvorsitzenden sehen würden. Interessanter Weise spiegelte die engagierte und zugleich konstruktiv-sachliche Diskussion den schon länger vorherrschenden Eindruck wider, dass es eher weniger um eine Persönlichkeitsdebatte ging, als um die jeweiligen Politikschwerpunkte und -stile der einzelnen Kandidaten.

Am Ende, der im Nachgang der online Veranstaltung durchgeführten Abstimmung fiel das Votum der Mitglieder, die sich beteiligt haben, deutlich aus: auf Friedrich Merz entfielen 59,6 Prozent, auf Dr. Norbert Röttgen 25,2 Prozent und auf Armin Laschet 15,2 Prozent der Stimmen“, so Schneider. Die CDU ginge allerdings, so zeigte sich der Kreisvorsitzende abschließend überzeugt, gestärkt aus dieser Debatte und der Wahl am Samstag hervor: „Die Weichen werden demokratisch gestellt und die gesamte Partei wird diese Entscheidung beherzt mittragen.“

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