Nagel: Westbahnhof zum Knotenpunkt ausbauen!

CDU fordert bessere Verknüpfung von S-Bahn, Bussen und Straßenbahnen

Frank Nagel, Vorsitzender des FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frank Nagel, Vorsitzender des FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 26. Januar 2021 - „Eine direkte Anbindung des Westbahnhofs mit Straßenbahnen, das wäre ein kleine, aber sehr wirksame Verbesserung für das Gesamtsystem“, sagt der Vorsitzende des Fachausschusses Verkehr der Frankfurter CDU, Frank Nagel.

Am Frankfurter Westbahnhof könnten Ende 2021 die Sanierungsarbeiten und der Ausbau der Barrierefreiheit beginnen. Die Frankfurter CDU will jedoch, dass der Westbahnhof darüber hinaus wieder zu einem Knotenpunkt ausgebaut wird, mit einer attraktiven Verknüpfung zwischen den Stadtverkehrslinien und dem Regionalverkehr.

Nagel erwartet, dass nach dem Ausbau der S6 Richtung Bad Vilbel mit der neuen S-Bahn-Station in Ginnheim, mit der Verlängerung der Straßenbahn zwischen Bockenheim und Markuskrankenhaus über Dornbusch bis zur Friedberger Warte als Teil der geplanten Ringstraßenbahn und mit dem Lückenschluss der U4 zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte neue Mobilitätsoptionen erwachsen. „Dann muss am Westbahnhof auch die Anbindung Bockenheims und der City West verbessert werden“, so Nagel.

Der vorgelegte, aber noch nicht beschlossene Frankfurter Nahverkehrsplan 2025+ sieht einige Straßenbahnlinien vor. In diesem Zusammenhang schlägt die Frankfurter CDU vor, die Straßenbahnlinien in Bockenheim direkt auch an den Westbahnhof anzubinden, damit der derzeit meist erforderliche, unattraktive Fußweg wegfällt.

Die bereits jetzt gut genutzte Straßenbahnlinie 17 fährt derzeit den Westbahnhof nicht an. Auch die Linie 20, die gemäß Nahverkehrsplan zukünftig in der Hauptverkehrszeit als Verstärkung der Linie 17 zum Rebstockbad geführt werden soll, wird die Unterführung nahe des Westbahnhofs durchfahren, aber den Westbahnhof ebenfalls nicht anbinden. „Wir fordern als CDU stattdessen einen Halt der Linien 17 und 20 direkt am Westbahnhof“, so der Verkehrspolitiker

Die dafür erforderliche neue Schienenstrecke wäre weniger als einen Kilometer lang: „Eine kurze zweigleisige Verbindung soll von der Brücke Voltastraße zum Westbahnhof geführt werden, ergänzt durch eine eingleisige Verbindung vom Westbahnhof in der Ederstraße zur Schloßstraße. Für die neue Linie 13 zwischen Hauptbahnhof und Industriehof wäre ein Halt am Westbahnhof dann ebenfalls möglich.“

Den Vorteil fasst Nagel zusammen: „Kurze Wege, bequeme Umsteigemöglichkeiten und bestens vernetzte Bus- und Bahnverbindungen sind der Schlüssel für einen erfolgreichen ÖPNV.“

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