Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der JU Süd
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der JU Süd
Frankfurt am Main, 07. Juni 2010 - Die Junge Union Frankfurt Süd fordert Genehmigungen für zukünftige Spielhallen in Frankfurt zu versagen.

In vielen Stadtteilen sprießen diese inzwischen wie Pilze aus dem Boden und werden so zu einem echten Problem. Sie machen nicht nur die Stadtteile unattraktiv, sondern erhöhen auch die Anzahl der Spielsüchtigen.
 
„Diese Spielhallen sind eine Belästigung für die Allgemeinheit“, so der Vorsitzende der JU Süd, Martin-Benedikt Schäfer. „Wir brauchen Cafés und kleine Läden in unseren Stadtteilen und keine weiteren Spielhöllen“, so Schäfer weiter.
 
Auffällig ist auch die geringe Nutzung durch die örtliche Bevölkerung. Deshalb fragen sich viele Bürger zu Recht, wie diese Spielhallen bei einem so geringen Publikumsverkehr überhaupt existieren können ohne dabei Pleite zu gehen.
 
Das Angebot an Spielhallen ist inzwischen so groß, dass viele Bürger von einem „Klein-Las Vegas“ sprechen. Wenn eine Stadt so ein Image erstmal hat, ist es schwer, dies wieder los zu werden. Deshalb muss gehandelt werden, bevor es zu spät ist. Sollten die vorhanden rechtlichen Mittel dazu nicht ausreichen, muss hier auf eine schnelle Änderung gedrängt werden. Auch eine Sondersteuer auf die Einnahmen aus Spielautomaten könnte helfen die zukünftige Ansiedlung zu verhindern.
 
„Wem etwas an unseren Stadtteilen liegt ist jetzt aufgefordert zu handeln“, so Schäfer abschließend.

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