CDU wird Anwohner einbeziehen und Verkehrszählung beauftragen

Frankfurt am Main, 08. Juni 2010 - Die Sossenheimer CDU wird die Anwohner der Westerbachstraße und der Westerbachsiedlung selbstverständlich in die Diskussion um die kürzlich im Ortsbeirat vorgelegten Vorplanungen zum Ausbau dieser Straße einbeziehen.

Dies verspricht der Sossenheimer CDU-Vorsitzende Uwe Serke, der auch die Ortsbeiratsfraktion seiner Partei führt. „Da bisher noch keine Entscheidung gefallen ist, bleibt genügend Zeit, mit allen zu diskutieren und Anregungen und Ängste in den Planungsprozess einzubinden, denn bis zur Realisierung wird es noch einige Jahre dauern“, so Serke.  
 
Außerdem werde er im Ortsbeirat einbringen, dass dieser beim Verkehrsdezernat eine Zählung der Fahrzeuge auf der Westerbach- und der Wilhelm-Fay-Straße beantragt. Hier ist es wichtig zu erfahren, wie viele Fahrzeuge nur durch diese Straße fahren, aber ihr Ziel in Eschborn haben. Auch die CDU ist für einen weiteren Anschluss des Gebietes an das überörtliche Fernstraßennetz. Auch die Stadt Eschborn kann sich hier nicht nur auf eine Zuschauerrolle beschränken, so die Ansicht der CDU.
 
Zur Eile drängt die CDU dagegen beim Umbau der Kreuzung der Westerbachstraße mit der Autobahnabfahrt und der Betzdorfer Straße in die Westerbachsiedlung. Hier fordert sie eine Verwirklichung zusammen mit dem Bau der neuen Feuerwache, da dabei sowieso die Ampelregelung neu konzipiert werden muss. Auch könne den Bewohnern der Siedlung nicht länger das Linksabbiegen versagt werden. In dem Zusammenhang bedauert die CDU, dass die vor sieben Jahren vorgestellten Pläne im damaligen Römerbündnis von der SPD verzögert wurden. „Es könnte schon fertig sein“, meinte Serke dazu. Schlecht ist für die CDU auch das Verhalten des jetzigen grünen Dezernenten Sikorski, der keine Mittel für die Realisierung der Pläne in den Etat eingebracht hat.
 
Abschließend betonte die CDU, dass nur Offenheit und nachhaltige Planungen geeignet sind, das berechtigte Misstrauen vieler Bewohner dieses Teiles von Sossenheim bezüglich der Verkehrsführungen zu beseitigen.

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