Bartelt: Hessen hat eine hervorragende Erfolgsbilanz in der Arbeitsmarktpolitik

„Mehr Freiräume für Optionskommunen bei Arbeitsmarktprogrammen“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 09. Juni 2010 - „Hessen hat eine hervorragende Erfolgsbilanz in der Arbeitsmarktpolitik vorzuweisen. Wir können die aktivierende Arbeitsmarktpolitik aber noch erfolgreicher gestalten“, sagte der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, anlässlich eines Workshops für Fallmanager aus den Optionskommunen in der Hessischen Staatskanzlei.

Die 13 hessischen Optionskommunen, in denen nach dem Modell der niederländischen „Werkakademien“ mit Sofortangeboten an die Arbeitslosen gearbeitet würde, hätten überdurchschnittliche Vermittlungsquoten bei der Integration von Arbeitslosen. Die Arbeitlosen würden dort nach der Antragstellung auf  Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) in den „Werkakademien“ dazu verpflichtet, über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten bei den Jobcentern zu erscheinen, um Hilfestellungen bei der Jobsuche zu erhalten und eigenständig nach Stellenangeboten zu suchen.
 
„Man muss den Optionskommunen mehr Freiräume bei der Ausgestaltung der Arbeitsmarktprogramme lassen und darf ihre Spielräume nicht über eine enge Fachaufsicht von Seiten des Bundes einengen. Die regionale Organisation der Betreuung von Arbeitssuchenden hat sich als erfolgreich erwiesen. Deswegen war es richtig die Anzahl der Optionskommunen weiter zu erhöhen. Auch in Hessen wollen wir, dass  weitere Optionskommunen die Arbeitslosen in Eigenregie betreuen können“, betonte Bartelt abschließend.

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