CDU im OBR 9: Neue Konzepte für Eschersheimer Landstraße

Dr. Nils Kößler, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 9
Dr. Nils Kößler, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 9
Frankfurt am Main, 15. Juni 2010 - Die U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße bleibt ein wichtiges Thema für die Lokalpolitiker: Bevor sich der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) in die Sommerpause verabschiedet, will die CDU-Fraktion dem Magistrat noch ein paar Hausaufgaben in Sachen Verkehrsplanung mit auf den Weg geben:

Gleich zwei Anträge der Christdemokraten behandeln Anfragen an den Magistrat, in denen über die Zukunft der U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße nachgedacht wird. „Die überragende Bedeutung der U-Bahn-Strecke ist hinlänglich bekannt“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende, Nils Kößler. „Ebenso bekannt ist, dass die Strecke bei ihrer jetzigen baulichen Gestaltung mit teilweise oberirdischer Führung in den Zeiten des Berufsverkehrs an der Kapazitätsgrenze angelangt ist“, so Kößler. Der enge Takt sei nicht weiter ausbaufähig, deshalb müsse die Verkehrsplanung der Stadtverwaltung neue Konzepte für den öffentlichen Personennahverkehr im Frankfurter Norden prüfen. Die CDU will wissen, wie sich die Zahl der transportierten Pendler verändern würde, wenn unabhängig von den aktuellen U-Bahn-Strecken eine weitere Transportlinie entstehen würde, die ohne Unterbrechung (also ohne weitere Haltestelle) zwischen dem Norden Frankfurts (ab der Stadtgrenze) und der Hauptwache verkehren würde. Der zweite Antrag der CDU zielt auf ein verbessertes Umsteigen zwischen U- und S-Bahn in Eschersheim: Der Magistrat soll prüfen, ob die Verlegung der beiden heutigen Bahnsteige der U-Bahn-Station „Weißer Stein“ auf die benachbarte Maybach-Brücke in Betracht kommt. „Im Augenblick liegen die U- und die S-Bahn-Station mehr als 100 Meter auseinander, außerdem muss in jedem Fall ein ampelgesteuerter Fußgängerüberweg benutzt werden“, betont Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU). Durch eine Verlagerung der U-Bahn-Station könne man auch dem Weißen Stein seine alte städtebauliche Gesamtform wiedergeben. „Auf der stadteinwärts führenden Seite könnten wieder breitere Gehwege und die alte Baumbepflanzung sowie einige weitere Parkplätze für den örtlichen Einzelhandel geschaffen werden“, so Hesse.

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