CDU im OBR 5: Kündigung der Freizeitgärten auf dem Pfaffenacker zurückgezogen

Frankfurt am Main, 19. Juli 2010 - „Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5 begrüßt die Rücknahme der Kündigungen der Freizeitgärten auf dem Pfaffenacker ausdrücklich und wir freuen uns für die Pächter, dass sie ihr Kleinod behalten können!“

Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5, Christian Becker, die Rücknahme der Kündigung der Freizeitgärten auf dem Pfaffenacker durch die Stadt Frankfurt am Main. „Anfang Mai 2010 haben sich Bürgerinnen und Bürger bei mir gemeldet und haben mir mitgeteilt, dass die Gartenpachtverträge durch die Stadt Frankfurt am Main gekündigt worden seien. Den Pächtern war mitgeteilt worden, dass dort eine Bebauung hinkommen sollte“, so Hans-Joachim Ober.

Bereits in der vergangen Legislaturperiode habe es in der Stadt Frankfurt am Main Bestrebungen gegeben, den der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen gegenüberliegenden Pfaffenacker einer anderen Nutzung zuzuführen. Da der Pfaffenacker jedoch im Grüngürtel liege, habe der Ortsbeirat schon damals seine Bedenken angemeldet und sich gegen jegliche Versiegelung des Grundstücks ausgesprochen. Der Magistrat habe sich nach längeren Überlegungen damals der Meinung des Ortsbeirates angeschlossen und im Magistratsbericht B 656 vom 16.09.2005 mitgeteilt, dass eine Nutzungsänderung des Pfaffenackers nicht geplant sei.

„Umso verwunderlicher war es für uns, als wir von den Pächtern über die Kündigung informiert worden sind, nochzumal der Ortsbeirat von diesem Schritt nicht in Kenntnis gesetzt worden ist. Die CDU-Fraktion hat sich dazu entschlossen, den Magistrat aufzufordern, die Kündigungen zurückzunehmen oder zumindest mit der Vollstreckung derselben zu warten“, so Becker und Ober weiter.

Einige Familien haben ihre Freizeitgärten dort schon seit mehr als 70 Jahren. Die Parzellen werden liebevoll gehegt und gepflegt und die Familien stecken viel Geld, aber vor allen Dingen auch Arbeit in diese Kleingärten.

 „Für die CDU-Fraktion ist es nicht nachvollziehbar, dass solch ein Kleinod unwiederbringlich zerstört werden sollte. Wir sind dankbar, dass sich der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main der Meinung des Ortsbeirates angeschlossen und die Kündigung zurückgezogen hat. Wir wünschen den Pächtern noch viel Freude an ihren Freizeitgärten“, so Becker und Ober abschließend.

 

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