CDU-Fraktion: Beim Bau des Feuerwehrhauses in Sachsenhausen auch Räume für den Vereinsring schaffen

Frankfurt am Main, 21. Juli 2010 - Die CDU-Fraktion Frankfurt am Main hat den Magistrat mit einem Antrag beauftragt, zu prüfen und zu berichten, in welcher Form und zu welchen Kosten Räumlichkeiten für den Vereinsring Sachsenhausen zur Verfügung gestellt werden können.
 

„Der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt wird vom umfassenden ehrenamtlichen Engagement in Vereinen und Verbänden, in den verschiedensten Strukturen und Bereichen getragen. Der Vereinsring Sachsenhausen, dem rund 40 Vereine angeschlossen sind und der 2012 sein 50-jähriges Jubiläum feiern kann, hat es sich in einer herausragenden Art und Weise zur Aufgabe gemacht, bürgerschaftliches Engagement und die Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken“, begründen die Sachsenhäuser Stadtverordneten Jochem Heumann und Margrit Weißbach sowie der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Walter Seubert den Antrag.
 
Allerdings stünden derzeit im mit 57.000 Einwohnern größten Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen nur das Bürgerhaus Südbahnhof mit drei Räumen zur Mitnutzung durch Vereine zur Verfügung. Die Räumlichkeiten seien jedoch so überlastet, dass es zwingend notwendig sei, zusätzliche Räume zur Verfügung zu stellen. Seit Jahren bestehe deshalb die Überlegung, beim Bau des neuen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen auch Räume für den Vereinsring zu erstellen.
 
Laut den Stadtverordneten sei hierbei die besondere Kooperationsbereitschaft des Vereinsrings Sachsenhausen bei Bau des Feuerwehrhauses zu berücksichtigen. Der Vereinsring habe sein Grundstück, das er von der Stadt in Erbpacht überlassen bekommen hatte, samt Vereinsheim geräumt, damit eine neue Wache für die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen errichtet werden könne. Im Gegenzug habe der Magistrat zugesagt, die Belange des Vereinsrings bei der Baumaßnahme zu berücksichtigen. Die Notwendigkeit von zusätzlichen Räumen für den Vereinsring Sachsenhausen bestehe unverändert fort.
 
„Die Stadt Frankfurt am Main muss auch in Zukunft sicherstellen, dass die ehrenamtlichen Helfer mit ihrem bürgerschaftlichem Engagement die Lebensqualität in den Stadtteilen erhalten und verbessern können. Aufgrund des dringenden Raumbedarfes und der gegebenen Möglichkeit sollte das Vorhaben nun umgesetzt werden“, so die Stadtverordneten abschließend.

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