Ulf Homeyer, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Ulf Homeyer, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 22. Juli 2010 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, unterstützt die Forderung, das Fahrradfahren in Fußgängerzonen zu verbieten – zumindest in der Zeit zwischen 9 Uhr und 21 Uhr.

Kürzlich hatte Stadtkämmerer Becker über ein solches Verbot nachgedacht und sich somit einer Forderung der Junge Union, die dies bereits vor längerer Zeit angeregt hatte, angeschlossen. Bei der Vielzahl der Fußgänger auf der Zeil und der Freßgass’ kommt es immer wieder zu Unfällen zwischen Passanten und Radfahrern, die sich nicht an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit hielten.

 
„Unfälle dieser Art seien auf der Zeil und insbesondere auf der für Autofahrer geschlossenen Hauptwache immer wieder zu beobachten. Bei der Vielzahl der Radfahrer könne man leider nicht immer von gegenseitiger Rücksichtnahme ausgehen“, so Homeyer. Dabei soll eine Fußgängerzone ja gerade für Einkäufer zum ‚Bummeln und Flanieren’ einladend sein. Dies ist derzeit auf der Zeil kaum möglich, da Radfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit zwischen den Fußgänger Slalom fahren. Daher ist ein Fahrradverbot in der Kernzeit nötig, um die Attraktivität der Fußgängerzonen in Frankfurt zu erhöhen. Ausdrücklich von diesem Verbot ausgenommen werden sollten nach Ansicht der JU die Velotaxis, die sich in vorbildlicher Weise verhielten und darüber hinaus eine Bereichung für die Attraktivität der Innenstadt sind.
 
Ein solches Verbot soll keines Falls eine Benachteiligung für Radfahrer darstellen. „Sollte jemand sein Fahrrad für die paar hundert Meter nicht schieben wollen, gibt es ja genügend Ausweichrouten“, so Homeyer abschließend.
 

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