Heuser: Festplatz bleibt am Ratsweg

CDU-Fraktion besuchte die Dippemess

Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 14. September 2010 - Die CDU-Fraktion hat gestern der Dippemess einen Informationsbesuch abgestattet und Gespräche mit dem Schaustellerverband, den nichtorganisierten Schaustellern, den Dippemarktbeschickern sowie der Tourismus + Congress GmbH (TCF), der Polizei und dem Roten Kreuz geführt.

„Wir bekennen uns zu den traditionellen Volksfesten dieser Stadt“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Heuser nach dem gemeinsamen Rundgang über den Festplatz.


Mit Besorgnis bewertete Heuser den Zustand des Festplatzes am Ratsweg, den Schausteller und TCF übereinstimmend kritisieren. Heuser kündigte eine Initiative beim Magistrat an mit dem Ziel, die Infrastruktur für den Festplatz am Ratsweg insgesamt zu verbessern. „Eine Standortdiskussion ist hingegen vollkommen überflüssig. Die Fahrgeschäfte der Schausteller verfügen dort über ausreichende Flächen, die wir an anderen Stellen der Stadt nicht ohne weiteres bieten können. Der Festplatz muss am Ratsweg bleiben und in seiner Größe vollumfänglich beibehalten werden“, sagte Heuser.

Das Konzept der Dippemess mit den unterschiedlichen Schwerpunkten im Frühjahr und Herbst sei richtig und werde von den Festgästen sehr gut angenommen. „Die Dippemess ist das größte Volksfest in der Region Rhein-Main. Für Jung und Alt ist immer etwas dabei. Im Frühling erwachen bekanntlich die Lebensgeister und die Festbesucher freuen sich über Fahrgeschäfte, die aufregende Erlebnisse in luftigen Höhen versprechen. Die Herbst-Dippemess ist dagegen beschaulicher und mit vielen bunten Karussells familienfreundlicher. Attraktiv ist der Familienrabatt von 50 Prozent, der an einigen Tagen gewährt wird. Und wer im Festzelt ‚Dippodrom’ einfach nur seinen Apfelwein genießen oder auf dem Dippemarkt die traditionsreichen Keramikschüsseln und -töpfe erwerben will, der ist auf der Dippemess ebenfalls ganz zu Hause in der Frankfurter Volksfestkultur. Diese Mischung macht’s“, so Heuser.
 
Der Kommunalpolitiker zeigte sich überdies beeindruckt von den hohen Sicherheitsstandards, die Polizei und Rettungskräfte auf dem Festplatz garantieren. „Für Randalierer gibt es auf der Dippemess kein Pardon und Null-Toleranz. Denn das Fest soll vor allem Kirmes-Spaß für die ganz Familie bringen und nicht als Forum für Krawallmacher dienen“, so Heuser abschließend.

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