Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad
Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad
Frankfurt am Main, 18. September 2010 - „JU Frankfurt Süd und CDU Oberrad bedauern, dass es mit den Eigentümern der für die Erweiterung der Sportanlage Beckerwiese notwendigen Grundstücke bislang zu keine Einigung gekommen ist und begrüßen daher die Forderung nach der Aufstellung eines Bebauungsplanes.“

Mit diesen Worten kommentieren der Vorsitzende der JU Frankfurt Süd, Martin-Benedikt Schäfer, und der Vorsitzende der CDU Oberrad, Christian Becker, den Antrag NR 1988 der CDU-Fraktion und der GRÜNEN im Römer, der die Aufstellung eines Bebauungsplanes fordert.

 
Bereits im Jahre 2007 hat der Magistrat in der Vorlage M 172 mitgeteilt, dass er zur Erweiterung der Sportanlage Beckerwiese beabsichtigt, die Fläche der gegenüberliegenden Grundstücke zu erwerben, um für die Spielvereinigung Oberrad 05 einen dritten Platz einzurichten. Grund für die Erweiterung ist die steigende Zahl an Jugendlichen, die in diesem Verein Fußball spielen. „Die SpVgg Oberrad 05 leistet eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit. Der Sportverein betreut über 400 Kinder und Jugendliche aus Oberrad, Sachsenhausen und anderen Stadtteilen. Glücklicherweise sind genügend kompetente Trainer und Betreuer vorhanden, doch leider fehlt es an ausreichendem Platz, die Kinder und Jugendliche entsprechend zu fördern und zu fordern“, so Schäfer und Becker.
 
Die Verhandlungen um den Ankauf der benötigten Flächen waren leider nur in einem Falle erfolgreich. Bis heute Verweigern zwei Eigentümer den Verkauf an die Stadt. „JU und CDU bedauern dieses Verhalten. Es ist nicht zu erwarten, dass aus diesen Grundstücken irgendwann einmal Bauland wird, von daher ist das Feilschen um den Preis und andere Sonderkonditionen unangebracht, denn den Schaden haben die Kinder und Jugendlichen der SpVgg Oberrad 05. Mit diesem Verhalten schädigt man nicht nur einen Verein, sondern einen ganzen Stadtteil“, so Schäfer und Becker weiter.
 
JU Frankfurt Süd und CDU Oberrad hoffen, dass der Antrag von CDU und Grünen die Eigentümer nun doch dazu bewegt, ihre Grundstücke zeitnah an die Stadt Frankfurt am Main zu veräußern. Somit könnte man dem Aufstellen eines Bebauungsplanes und einem Enteignungsverfahren zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zuvorkommen und würde damit dieses Trauerspiel endlich beenden.
 
„Für JU und CDU ist es unverständlich, dass in Zeiten, wo man sich darüber beklagt, dass Kinder und Jugendliche immer mehr an Übergewicht und an Bewegungsarmut leiden, einige Mitbürgerinnen und Mitbürger bewusst wichtige Projekte zur Erhaltung der Gesundheit sowie zur Förderung von Sozialkompetenzen und der Integration untergraben. Dies ist für die Allgemeinheit nicht länger hinnehmbar. Die Spielvereinigung Oberrad 05 hat lange genug auf ihr drittes Spielfeld gewartet und die Stadt Frankfurt am Main ist lange genug als Bittstellerin aufgetreten. Nun ist es dringend geboten, dass im Sinne der Allgemeinheit gehandelt wird und Taten folgen“, so Schäfer und Becker abschließend.

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