Rhein: Gründungsparteitag der CDU Deutschlands war ein wichtiger Meilenstein

Innenminister Boris Rhein, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Innenminister Boris Rhein, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 22. Oktober 2010 - Vor genau 60 Jahren, vom 20. bis zum 22. Oktober 1950,  fand unter dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit“ der erste Bundesparteitag der CDU Deutschlands in Goslar statt, auf dem die bis heute gültigen Leitgedanken der CDU festgelegt wurden.

Der Frankfurter CDU-Vorsitzende, Innenminister Boris Rhein, bezeichnete heute diesen Gründungsparteitag als einen der wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der deutschen Christdemokratie und des gesamten deutschen Parteiensystems. Durch den Goslarer Parteitag, so betonte Rhein, sei die Grundlage für eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte gelegt worden. Die konfessionelle Spaltung Deutschlands in ein protestantisches und ein katholisches Lager, die noch zur Weimarer Zeit die Parteienlandschaft bestimmt habe und das bürgerlich-konservative Lager auf empfindliche Weise geschwächt hätte, sei erst durch die Union als bestimmende politische Kraft überwunden worden.

 
„Insbesondere die moderne Union sollte sich speziell auf diese Wurzeln besinnen und vergegenwärtigen, dass die CDU nie die Partei nur einer bestimmten gesellschaftlichen Schicht oder Gruppierung war, sondern immer eine - im wahrsten Sinne des Wortes - Union für ganz Deutschland!“ Innenminister Rhein, der auch dem CDU-Landesvorstand angehört, unterstrich zudem, dass die CDU Deutschlands bei allen entscheidenden historischen Weichenstellungen – von der Westbindung über die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft und die Ausgestaltung des Sozialstaates, von der Aufstellung der Bundeswehr über die europäische Einigung bis zur Wiedervereinigung unseres Landes in Frieden und Freiheit – die politisch ausschlaggebende und letztlich entscheidende Kraft gewesen sei. „Genauso wie der Frankfurter Kreisverband hat die CDU Deutschlands nicht immer Rückenwind gehabt, im Gegenteil. Wir hatten aber stets Rückgrat, wenn es darum ging, für unsere Überzeugungen einzustehen“, so der Frankfurter CDU-Vorsitzende. 
 
Gerade mit Blick auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Konflikte empfehle sich die Rückbesinnung darauf, dass der Erfolg der Union später fast immer recht gegeben habe und die Bevölkerung von der Weitsichtigkeit dieser Entscheidungen schließlich überzeugt werden konnte. Die CDU habe allen Grund, mit großem Stolz auf ihre Leistungen zurückzuschauen und optimistisch in die Zukunft zu blicken, so Innenminister Rhein abschließend.
 

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