Heuser: Frankfurter Messegeschäft fördert Mittelstand

CDU-Fraktion tagte im neuen Portalhaus am Tor West / Gespräch mit Messe-Geschäftsführer Wolfgang Marzin

Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 11. November 2010 - Die CDU-Fraktion kam gestern zu ihrer wöchentlichen Sitzung in den Konferenzräumen des neuen Portalhauses am Tor West der Messe Frankfurt GmbH zusammen.

Den Schwerpunkt der Tagung bildete ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, Wolfgang Marzin, über die Situation des Messeplatzes Frankfurt am Main. Im Anschluss an den circa eineinhalbstündigen Informationsaustausch erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Heuser: „Die Messe Frankfurt ist nach Umsatz und Bedeutung die mit Abstand größte deutsche Messegesellschaft. Auf dieses kommunale Unternehmen können wir stolz sein. Die Tradition des jahrhundertealten Messestandortes in verkehrsgünstiger Lage, die wirtschaftliche Kraft Deutschlands insbesondere im Export und eine kluge Geschäftsführung sind das Erfolgsrezept. Die Messe Frankfurt ist ein faszinierendes Spiegelbild der deutschen und globalen Wirtschaft“.

Nach Auffassung Heusers komme die Messe ihrem Auftrag zur Wirtschaftsförderung umfassend und erfolgreich nach.

„Die Messe operiert mit ihren Tochtergesellschaften weltweit und wirbt zugleich um Aussteller in Frankfurt am Main. Auch wenn das Unternehmen heute schon die Mehrzahl der Messen im Ausland durchführt, so kommen doch die meisten Aussteller und die meisten Messegäste nach Frankfurt am Main. Damit konkurriert Frankfurt nicht mit Hannover oder Leipzig, sondern mit den international tätigen Event-Konzernen Reed Exhibitions und GL Events“, so Heuser. So veranstaltete das zu 60 Prozent im Besitz der Stadt Frankfurt am Main befindliche Unternehmen im Jahr 2009 91 Messen und Ausstellungen, 54 davon im Ausland und 31 auf dem Frankfurter Messegelände. Von insgesamt 1,9 Mio. Ausstellern warben aber 1,4 Mio. am Messeplatz Frankfurt für ihre Produkte, und von 3,2 Mio. Ausstellungsbesuchern kamen 2,2 Mio. in die Mainmetropole.

„Diese Erfolgszahlen im krisengeschüttelten Jahr 2009 haben viel mit der Attraktivität dieses Messeplatzes und unserer Stadt zu tun. Dabei ist festzuhalten, dass die Frankfurter Messe mehr ist als ihre besten Produkte wie die IAA, die Buchmesse oder die Elektrotechnik-Messe ‚Light+Buildung’. Wir unterstützen das Unternehmen dabei, zusätzlich zu den klassischen Ausstellungen am Standort auch neue Veranstaltungskonzepte wie ‚Maintier’ und ‚Beautyworld’ zu erproben oder Zukunftsthemen wie Logistik, Medizin und IT zu besetzen. Denn für uns ist eines klar: Mit jeder Messe steigt die Rendite für den Wohlstand unserer Stadt, die nicht nur durch Steuereinnahmen und gute Tourismuszahlen profitiert. Im Kern ist der Mittelstand der Gewinner, denn dieser ist der Motor der deutschen Wirtschaft und zugleich der wichtigste Kunde der größten deutschen Messegesellschaft“, so der Fraktionsvorsitzende.
 
Im regionalen Bezug schließlich ist die Messe Heuser zufolge ein mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Frankfurt sehr wichtiger Arbeitgeber. „Es ist erfreulich, dass derzeit 22 junge Menschen bei der Messe Frankfurt über einen Ausbildungsplatz in den Bereichen Bürokaufmann, Kongressfachwirt und in den technischen Berufen verfügen“. Auch die Investitionen in die Messe- und Ausstellungsanlagen wie die 2009 eröffnete Halle 11 mit dem eindrucksvollen Portalhaus am Tor West unterstreichen nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden die Zukunftsfähigkeit dieses Marktführers im Bereich Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Tagungsgeschäft. „Dabei stehen wir als CDU-Fraktion hinter den Bestrebungen der Geschäftsführung, das Potential im Kongresswesen durch zusätzliche Tagungsräume noch zu verbessern. Im Zusammenwirken der Standorte Messe, Skyline Plaza und Gateway Gardens kann Frankfurt am Main zu der Kongressstadt in Deutschland werden. Das sind gute Aussichten, denn jeder Euro, der hier in das Kongresswesen investiert wird, erzeugt in unserer Stadt einen Umsatz von 20 Euro“, so Heuser abschließend.

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