CDU im OBR 6 für Tempo 30 Abschnitt auf Königsteiner Straße

Frankfurt am Main, 25. November 2010 - Die CDU Fraktion im OBR6 möchte in einem umfassenden Versuch auf dem nördlichen Abschnitt der Königsteiner Straße eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h testen.

Wie der Fraktionsvorsitzende Uwe Serke berichtet, hat er sich zusammen mit dem Unterliederbacher Ortsbeiratsmitglied Hans-Christoph Weibler die Lärmbelastung im nördlichen Bereich angeschaut bzw. angehört. Als Konsequenz dieser hohen Lärmbelastung möchte die CDU nun wissen, welche Lärmreduktion eine Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h bringt. Nicht vergessen dürfe man, so Serke und Weibler, dass die Autobahn A66 einen erheblichen Beitrag zur Gesamtbelastung leiste. Der vorgeschlagene Versuch, welchen die CDU in der nächsten Sitzung des OBR6 in den parlamentarischen Beratungsgang bringen werde, zeige, ob ein Tempo 30 auf der Königsteiner Straße überhaupt einen wesentlichen Effekt habe.

Die CDU grenzt sich mit diesem Antrag bewusst von den Grünen ab, welche ein Tempo 30 auf der gesamten Königsteiner Straße, aber nur nachts zwischen 22 und 6 Uhr wollen.
 
Dazu Uwe Serke: „Nachts fahren nur wenige Fahrzeuge dort, dazu überwiegend PKWs. Wir müssen die Lärmbelastung am Tag und am Nachmittag und am Abend angehen.“
 
Auf der übrigen Königsteiner Straße hält die CDU an Tempo 50 fest. Die CDU geht davon aus, dass der Tempo 30 Abschnitt dazu führen wird, dass die von der Autobahn und der B8 kommenden Fahrzeuge, deren Fahrer deutlich höhere Geschwindigkeiten gefahren sind und sich subjektiv daran gewöhnt haben, einen ähnlich bremsenden Effekt erfahren wie bei Verengungen und Kreisverkehren an vielen Ortseingängen.
Eine regelmäßige Kontrolle der Tempo 30 bei Tag und Nacht ist Teil des Verkehrsversuchs, so Serke.

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