Sylvia Hornung, Vorsitzende der FU Frankfurt
Sylvia Hornung, Vorsitzende der FU Frankfurt
Frankfurt am Main, 04. Februar 2011 - „An der Spitze stoßen Frauen in der deutschen Wirtschaft immer noch an die ´gläserne Decke`.

Wir brauchen jetzt klare Regelungen für die Erhöhung des Anteils von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmen“, erklärte Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main. „Bei der Neubesetzung der Aufsichtsräte im Jahr 2013 können die Unternehmen beweisen, ob sie es Ernst meinen und Frauen in Führungspositionen wollen. Die letzten zehn Jahre zeigen, dass freiwillige Vereinbarungen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern nicht wirkten.“ Hornung weiter:„Sollten im Jahr 2013 keine messbaren Fortschritte bei der Neubesetzung von Führungspositionen mit Frauen erkennbar sein, sind gesetzliche Regelungen notwendig. Dafür sprechen handfeste wirtschaftliche Gründe.“

Mit 51 Prozent der weiblichen Hochschulabsolventen stünden gut qualifizierte Frauen zur Verfügung. Vorausdenkende Unternehmen hätten erkannt, dass „Diversity“ für wirtschaftlichen Erfolg stehe. Frauen seien ein großes Fachkräftereservoir. „Dieser Schatz muss nur gehoben werden“, so die FU-Vorsitzende abschließend. Die Frauen Union der CDU will den Frauenanteil in Aufsichtsräten zeitnah auf einen Mindestanteil von einem Drittel erhöhen. Ziel ist es, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten vertreten sind.

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