Stadtrat Christof Warnke, Pfarrer i. R.
Stadtrat Christof Warnke, Pfarrer i. R.
Frankfurt am Main, 23 Februar 2011 - Die Frankfurter Senioren Union der CDU fordert mehr öffentliche Toiletten im Frankfurter Stadtgebiet, die hygienisch und sicher nutzbar sind.

Sie habe zwar Verständnis dafür, dass vereinzelt Toilettenanlagen vor allem wegen mutwilliger Zerstörung und Verschmutzung geschlossen oder gar abgebaut würden, das dürfe aber nicht dazu führen, dass gar kein Angebot mehr auffindbar sei. „Gerade für ältere Menschen ist es wichtig,  bei Bedarf eine saubere und sicher nutzbare Toilette aufsuchen zu können, damit sie nicht von der Teilnahme am öffentlichen Leben ausgeschlossen werden“, so der Vorsitzende der Senioren Union, Stadtrat Christof Warnke. Frankfurt könne sich für eine Lösung des Problems ein Beispiel an Paris nehmen, wo es in der Nähe von Metroeingängen und an Plätzen mit gewisser sozialer Kontrolle ein dichtes Netz  kostenpflichtiger Toilettenkabinen gebe, die automatisch auch sauber gehalten würden. „Offenbar laden große und abseits gelegene Toilettenanlagen ohne Aufsicht zu Vandalismus geradezu ein. Dagegen bleiben nur einzeln zu betretende Kabinen eher verschont“, meinte Warnke.

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