Daum: Neue Hybridbusse bestätigen die Vorreiterrolle Frankfurts für umweltfreundlichen Nahverkehr

Martin Daum, Stadtverordneter
Martin Daum, Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 16. Februar 2011 - Im Frankfurter Norden sind zwei neue, mit Hybridmotoren ausgestattete Busse für die städtische Nahverkehrsgesellschaft TraffiQ unterwegs.

Die Busse gehören zur Flotte der Veolia Verkehr-Tochter, Alpina, die im Auftrag der TraffiQ tätig ist. Der CDU-Stadtverordnete Martin Daum, Mitglied im Verkehrsausschuss, lobte den Einsatz dieser modernen Fahrzeuge: „Die Einführung hybridbetriebener Fahrzeuge im ÖPNV, ist ein richtiger Schritt. Denn es gilt, den verantwortungsvolleren Umgang mit unseren endlichen Ressourcen voran zu treiben. Die Vorzüge eines Hybridmotors liegen auf der Hand. Hybridmotoren weisen einen deutlich geringeren Treibstoffverbrauch auf als herkömmliche Motoren, was selbstverständlich auch zu einem geringeren Schadstoffausstoß führt. Zudem sind diese Busse wegen ihrer modernen Motoren leiser als andere und damit wie geschaffen für eine ohnehin laute Großstadt wie Frankfurt.“

 
Die jüngsten Modernisierungen im Fuhrpark des ÖPNV in Frankfurt sind ein weiterer Beleg dafür, dass die von der Stadt getroffene Endscheidung, Aufträge im öffentlichen Busverkehr durch ein Ausschreibungsverfahren zu vergeben und sich an der Modellregion Elektromobilität zu beteiligen, richtig war. Schon bisher hat das Ausschreibungsverfahren ermöglicht, mit dem EEV-Standard für die eingesetzten Busse einen sehr geringen Schadstoffausstoß vorzugeben. Die durch das Instrument der Vergabe im Wettbewerb von den Anbietern geforderte Innovationsfreudigkeit habe dazu beigetragen, dass nun auch die Elektromobilität in den Frankfurter Busverkehr eingeführt und erprobt werden könne.
 
Für Martin Daum ist wichtig, dass trotz der hohen Umweltstandards die öffentliche Ausschreibung zu erheblichen Kosteneinsparungen bei den Bussen geführt habe. Die eingesparten Mittel werden dem Ausbau und der Qualitätsverbesserung des ÖPNV zugeführt und kommen somit dem Kunden, also den Frankfurter Bürgern, zu gute. An dieser pragmatischen und verantwortungsbewussten Politik will die CDU-Fraktion weiter festhalten. „Die Ausschreibungspraxis ermöglicht mehr Leistung fürs gleiche Geld und setzt damit Steuergelder sparsam und zielgerichtet ein. Das bedeutet umgekehrt, dass die zahlreichen Angebotsausweitungen im Busverkehr von zusätzlichen Linien bis zu kürzeren Taktfolgen vieler Fahrten ohne die Ausschreibungen nicht möglich gewesen wären. Frankfurt nimmt daher eine Vorreiterrolle ein, wenn es um kostenbewusste und zugleich angebotsorientierte und umweltfreundliche Verkehrspolitik geht“, sagte Daum.

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