CDU im OBR 3: Einsame Entscheidung von Stadtrat Stein

Ortsvorsteherin Claudia Ehrhardt
Ortsvorsteherin Claudia Ehrhardt
Frankfurt am Main, 13. Mai 2011 - „Der Schutz der Anwohner vor Verunreinigung ihrer Vorgärten und extremer Lärmbelastung hat Prioriät,“ kommentiert die Stellvertretende Ortsvorsteherin des Ortsbeirates 3 Claudia Ehrhardt die aktuelle Diskussion über die Situation an den Freitagabenden am Friedberger Platz.

Sie ist allerdings skeptisch, ob eine Verlegung auf Mittwoch die Probleme lösen wird. Sie sieht es als wahrscheinlicher an, daß sich die Probleme nur verlagern werden oder dadurch ein zweiter Treffpunkt am Mittwoch etabliert wird. „Unabhängig von der geplanten Verlegung des Wochenmarktes müssen die mobilen Toiletten, die zusätzlichen Mülleimer und die Reinigung des Platzes am Samstag über den Juni hinaus weiter erfolgen“, fordert die Christdemokratin. „Wir können die Anwohner dann nicht alleine lassen. Die Kosten hierfür müßte die Stadt komplett übernehmen, bisher beteiligt sie hieran die Marktbeschicker.“

 
„Es gibt einen Beschluß des Ortsbeirates 3 aus der letzten Sitzung, er fordert einen Toilettenwagen, eine drastische Aufstockung der vorhandenen Mülleimer und eine verstärkte Kontrolle des direkten Umfeldes des Friedberger Platzes freitagnachts durch Fußstreifen des Ordnungsamtes, die Ordnungswidrigkeiten entsprechend konsequent ahnden,“ erklärt Ehrhardt. „Diese Maßnahmen wurden bereits in der Vergangenheit mehrfach gefordert, aber nie nachhaltig umgesetzt. Mit seiner einsamen Entscheidung jetzt hat sich Stadtrat Stein über das Stadtteilparlament hinweggesetzt und die Ortspolitiker einfach übergangen und vor vollendete Tatsachen gestellt.“
 
 Der Vorschlag der CDU-Fraktion auf dem Friedberger Platz einen Wochenmarkt einzurichten stieß damals auf viel Skepsis. Bewußt wurde in Abstimmung zwischen Ortsbeirat 3 und Marktbetrieben der Freitag als Markttag gewählt, um den Markt nicht der direkten Konkurrenz etwa dem Mittwochsmarkt am Bornheimer Uhrtürmchen auszusetzen, berichtet Ehrhardt weiter. Sie sieht den Markt bei einer Verlegung auf einen anderen Wochentag in seinem Bestand gefährdet. „Ich bedauere außerordentlich, daß den Nordendbewohnern ihr Treffpunkt „Freitagsmarkt auf dem Friedberger Platz“ auf diese Weise genommen wird, nur weil sich einige nicht an die Regeln halten und es offensichtlich einfacher ist den beliebten Markt einfach abzuschaffen, als sich mit diesen wenigen Störern konsequent auseinanderzusetzen.“

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