Seubert: Der Markt am Friedberger Platz bleibt als Treffpunkt erhalten

CDU-Fraktion sieht Runden Tisch als Modell für eine vernünftige Bürgerbeteiligung

Dr. Walter Seubert, Stadtverordneter
Dr. Walter Seubert, Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 7. Oktober 2011 - Der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Dr. Walter Seubert, hat die Ergebnisse des in der vergangenen Nacht beendeten Runden Tisches zum Markt am Friedberger Platz als guten Kompromiss für alle Beteiligten und als „großen Erfolg“ für die Vermittlungsbemühungen von Stadtrat Markus Frank gewertet.

„Die Rückverlegung des Marktes auf den beliebten und für sein dauerhaftes Fortbestehen sinnvollen Freitagstermin in Kombination mit dem vereinbarten Maßnahmenbündel zum Schutz der Anwohner sorgt dafür, dass ein wichtiger Treffpunkt im Nordend erhalten bleibt. Der vom Ordnungs- und Wirtschaftsdezernenten einberufene Runde Tisch hat mit seiner sachlichen und fairen Arbeit das Verständnis zwischen Anwohnern, Marktbeschickern, Ortsbeiräten und Verwaltung deutlich verbessert“, so Seubert. Es habe sich gezeigt, dass kurzfristiger Aktionismus nicht zu vernünftigen Ergebnissen führe und vielmehr eine kluge Moderation erforderlich sei, um zwischen berechtigen Anwohnerinteressen, wirtschaftlichen Erfordernissen und der nun einmal bestehenden Feierlaune der spätabendlichen Marktflaneure eine Einigung zu erzielen. Dabei sei es gelungen, dass alle Seiten aufeinander zugegangen sind.


Seubert, der zusammen mit der wirtschaftspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Loizides, regelmäßig als „Beobachter“ an den Beratungen des Runden Tisches teilgenommen hat, bezeichnete den Mediationsprozess und das jetzt gefundene Ergebnis zur Konfliktlösung als Modell für eine vernünftige Bürgerbeteiligung. „Dieser von der CDU-Fraktion von Anfang an unterstützte Weg hat jetzt zu einem tragfähigen Ergebnis geführt. Dem Müllproblem wird durch Reinigungsarbeiten noch am selben Abend, die bis 22.00 Uhr beginnen, sowie durch Nachreinigung am Samstagsmorgen in der Verantwortung der Marktbeschicker begegnet. Der Lärmschutz für die Anwohner wird durch das strikte Marktende um 20.00 Uhr und die gemischten Streifen aus Stadtpolizei und Befürwortern des Freitagsmarktes, die Besucher auf das Thema Nachtruhe ab 22.00 Uhr hinweisen werden, verbessert. Den Nachtschwärmern unter den Marktbesuchern wird damit unmissverständlich klar gemacht, dass um 22.00 Uhr Schluss ist“, sagte der Stadtverordnete.

Seubert zeigte sich optimistisch, dass die Rückverlegung auch nach Beginn der warmen Jahreszeit 2012 zu keinen gravierenden Problemen führen werde. „Alle, die am Runden Tisch beteiligt waren, müssen dazu etwas beitragen. Für eine klare Linie wird der mit den Anwohnern vereinbarte Steuerungsprozess sorgen. Sollten sich die Verhältnisse wider Erwarten nicht bessern, kommt der Runde Tisch wieder zusammen. Bei einer neuerlichen Eskalation des Partygeschehens wird der Markt wieder auf Mittwoch verlegt. Als CDU machen wir damit klar: Die Einhaltung der Nachtruhe ist auch in einer äußerst lebendigen Großstadt wie Frankfurt am Main kein ordnungsrechtlicher Papiertiger, sondern eine wichtige Grundlage für das Zusammenleben“, so Seubert abschließend.

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