CDU Höchst/Unterliederbach: Erst Verkehrsversuch abwarten

Geschwindigkeitsreduzierung auf der Königsteiner Straße

Hans-Christoph Weibler, Ortsbeirat
Hans-Christoph Weibler, Ortsbeirat
Frankfurt am Main, 21. Oktober 2011 - Die CDU Höchst/Unterliederbach hat sich dafür ausgesprochen, hinsichtlich einer Geschwindigkeitsreduzierung auf der Königsteiner Straße zunächst den Verkehrsversuch mit der Einrichtung eines Tempo-30-Abschnittes abzuwarten, den der Ortsbeirat 6 im vergangenen November beantragt hatte.

„Die Bürgerinnen und Bürger, die an der Königsteiner Straße wohnen, sind insbesondere im nördlichen Teil der Straße massivem Verkehrslärm ausgesetzt“, sagten CDU-Vorsitzender Hans-Peter Burggraf und Ortsbeirat Hans-Christoph Weibler. „Daher haben wir uns für die Durchführung des Verkehrsversuchs eingesetzt, um zu untersuchen, ob die Temporeduzierung auf 30 km/h auch tatsächlich zu einer Lärmminderung führt.“

Nun müsse man aber erst die Ergebnisse dieser Untersuchung abwarten, bevor eine Entscheidung getroffen werden könne, ob eine dauerhafte Geschwindigkeitsreduzierung eingerichtet werden solle. Einen Antrag der Grünen, eine sofortige Tempobeschränkung von 30 km/h in der gesamten Königsteiner Straße einzuführen, nannten Burggraf und Weibler „puren Aktionismus“. Es sei zudem nicht fair, über den Ortsbeirat einen Verkehrsversuch zu beantragen und dann, noch bevor die Ergebnisse vorliegen, neue weiter gehende Anträge zu beschließen.


Die Resultate der Verkehrsuntersuchung sollen aufzeigen, ob auf der Königsteiner Straße zwischen A 66 und der Einmündung zum Sossenheimer Weg und vom Burgunderweg bis zur Auffahrt zur A66 in beiden Richtungen ein Tempo-30-Abschnitt eingerichtet werden kann. Die Daten, die dabei erhoben werden, wie die Anzahl der Fahrzeuge, die Art der Fahrzeuge und das Lärmaufkommen und zudem das Ergebnis der Geschwindigkeitskontrollen sollen die Grundlage für weitere Entscheidungen seien, betonen Burggraf und Weibler.

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