Heinz Riesenhuber als Bezirksvorsitzender der CDU Untermain bestätigt

(v.l.:) Ehrengast Friedrich Merz und Prof. Dr. Heinz Riesenhuber MdB, Vorsitzender des Bezirksverbands Untermain
(v.l.:) Ehrengast Friedrich Merz und Prof. Dr. Heinz Riesenhuber MdB, Vorsitzender des Bezirksverbands Untermain
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 6. Dezmeber 2011 - Auf dem Bezirksparteitag des CDU Bezirksverbandes Untermain, der am letzten Freitag in der Kronberger Stadthalle statt fand, wurde der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, Bundesforschungsminister a. D., erneut mit überwältigender Mehrheit von den Delegierten der fünf CDU-Kreisverbände Frankfurt, Hochtaunus, Main-Taunus, Offenbach-Stadt und Offenbach-Land zum Bezirksvorsitzenden gewählt.

Riesenhuber erhielt 79 von 85 abgegebenen Stimmen. Zu seinen Stellvertretern wurden Staatsminister a. D. Jürgen Banzer und erstmalig Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreis Offenbach, gewählt. Staatsminister a. D. Volker Hoff hatte nicht mehr für das Amt des Stellvertreters kandidiert. Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner MdL wurde in seinem Amt als Schriftführer bestätigt.

 
Aus dem Frankfurter Kreisverband wurden der Frankfurter Stadtkämmerer Uwe Becker und die Frankfurter Sozial- und Rechtsdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld als Beisitzer wieder gewählt. Ebenso wurden die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Main-Taunus Christiane Heßling, der Landrat des Hochtaunuskreises, Ulrich Krebs, der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Main-Taunus, Gerhard Lehner, und der Offenbacher Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel wieder zu Beisitzern bestimmt.
 
Ein während des Parteitages aus der Mitte der Versammlung gestellter Antrag, den CDU-Bezirksverband "Untermain" in den CDU-Bezirksverband "FrankfurtRheinMain" um zu benennen, wurde einstimmig angenommen.
 
In seiner engagierten Rede verdeutlichte der Bezirksvorsitzende Prof. Riesenhuber die gesamtgesellschaftlichen Ursachen,  die zum Wahlresultat der CDU Untermain bei der Kommunalwahl am 27. März führten. Das Erstarken der Grünen und die neue rot-grüne Mehrheit in der Verbandskammer des Regionalverbands FrankfurtRheinMain müssten insbesondere vor dem Hintergrund des Unglücks in Fukushima betrachtet werden. Hier habe es ein "grüner Wahlreflex" der CDU sehr schwer gemacht, die gewohnten Ergebnisse im Rhein-Main-Gebiet zu erzielen. Ein besonderes Augenmerk sei daher auf die Landratswahl im Hochtaunuskreis am 22. Januar und auf die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl am 11. März zu richten.

Zudem griff Riesenhuber das Thema Fluglärm auf. Hier gelte es, rasch und unbürokratisch Hilfe zu leisten. Der bekannte CDU-Politiker Friedrich Merz sprach als Ehrengast des Parteitages über die Zukunft der Metropolregion FrankfurtRheinMain innerhalb der EU und des globalen Wirtschaftssystems. Dabei verdeutlichte Merz, dass Frankfurt mit der angrenzenden Rhein-Main-Region als wichtigstes deutsches Wirtschaftszentrum gelten müsse. Die Stadt und Region hätten durch die kluge und umsichtige Regierungsarbeit von Bundeskanzlerin Merkel während der andauernden Krise in besonderer Weise profitiert. Zudem plädierte März dafür, dass Frankfurt auch als bereits heute wichtigster kontinentaleuropäischer Finanzplatz weiter zu stärken sei. Seiner Ansicht brächte die geplante Fusion der Frankfurter und New Yorker Börsen große Chancen mit sich, die trotz aller berechtigten Bedenken nicht klein geredet werden dürften.
 
 
 

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