Ulf Homeyer, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Ulf Homeyer, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 30. Januar 2012 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, zeigte sich irritiert über die Androhung, Außenzelte der Gastronomie notfalls auch durch Räumung entfernen zu lassen.

Eine lebhafte Innenstadt brauche Außengastronomie - auch im Winter.

"Diese Debatte zeigt das provinzielle Denken einiger Personen in Frankfurt", so Homeyer. Die Junge Union sieht in den Außenzelten auch keine "Verhüttelung", wie es ein Sprecher des Verkehrsdezernates bezeichnete. Die Menschen wollen auch in der kalten Jahreszeit am Strassengeschehen teilnehmen können, das ginge auf sehr einfache Weise durch Zelte mit entsprechender Beheizung. Die viel propagierte Internationalität, mit der sich man sich gerne rühmt, scheint bei Zelten seine Grenzen zu finden.
 
"Ich verstehe weder die Diskussion noch die Schärfe, mit der hier argumentiert wird. Man könnte glauben, dass wir in Frankfurt keine anderen Probleme haben, als uns mit solchen Nichtigkeiten aufzuhalten", so der JU Vorsitzende, der auch Stadtverordneter ist. Die Junge Union rät der Stadt in dieser Frage die Kirche im Dorf zu lassen und statt Drohungen das Gespräch mit den Gastronomen zu suchen. Möglicherweise könne man durch eine Erhöhung der Kosten für die Sondernutzungserlaubnis auch auf eine Legalisierung der jetzigen Situation hinwirken. Voraussetzung sei, dass sich alles in einem vernünftigen Rahmen und ohne Behinderung von Fußgängern abspiele.
 
Durch ein gänzliches "Zeltverbot" verwandele sich die Frankfurter Innenstadt aber weiter in eine 'Geisterstadt'.

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