Caspar: Untersagung der Börsenfusion ist gut für die Fortentwicklung des Finanzplatzes Frankfurt

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 1. Februar 2012 - Der Frankfurter Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar (CDU), als stellvertretender Haushaltsauschussvorsitzender und Mitglied im Wirtschaftsausschuss für den Finanzplatz Frankfurt engagiert, zeigte sich im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Kommission, die Fusion der NYSE Euronext mit der Deutschen Börse AG zu untersagen, zufrieden.

Damit hätte die Eurozone weiterhin eine bedeutende unabhängige Börse. Die Deutsche Börse AG könne sich nun wieder verstärkt um ihre Kernaufgabe, die Fortentwicklung der Frankfurter Wertpapierbörse und der EUREX, kümmern.

Die ausgehandelten Fusionsvereinbarungen hätten -zumindest mittelfristig - zu einer de-facto-Übernahme der New Yorker Seite geführt mit erheblichen negativen Auswirkungen für den Finanzplatz Frankfurt, wie schon die Übernahme der Börsen Paris, Brüssel, Amsterdam und Lissabon durch die NYSE gezeigt habe, führte Caspar aus.

Caspar dankte zugleich denjenigen, die sich aus Wirtschaft und Politik in dieser Fusionsdiskussion für den Finanzplatz Frankfurt eingesetzt hätten. Besonders Ministerpräsident Volker Bouffier und Staatsminister Boris Rhein hätten frühzeitig zahlreiche Gespräche geführt und Initiativen ergriffen, um den Erhalt der Arbeitsplätze am Finanzplatz Frankfurt sicherzustellen, die durch eine Fusion gefährdet gewesen wären, so Caspar.

Für die Fortentwicklung der Börse und zur Reduzierung der Risiken am Finanzmarkt hält Caspar es für erforderlich, den außerbörslichen Handel einzudämmen. Auch die Finanztransaktionssteuer, wenn sie nicht international eingeführt werde, könne zu einem Problem für den Finanzplatz Frankfurt werden, erklärte Caspar abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben