Heuser: Das Wahrzeichen „Henninger Turm“ bleibt Frankfurt erhalten

CDU-Fraktion erfreut über 130 zusätzliche Wohnungen / Mahnung zur Kontinuität in der Planungs- und Baupolitik

Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion

Frankfurt am Main, 14. März 2012 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, hat den Siegerentwurf für den Neubau des Henninger Turms als „gelungen“ bezeichnet und die geplante Nutzung des originellen und weithin beliebten Gebäudes als Wohnturm begrüßt.

„Jetzt ist es gewiss: Der Henninger Turm als Wahrzeichen wird nicht verschwinden. Auch in seiner Wiedergeburt, die zudem Form mit sinnvoller Wohnnutzung verbindet, wird die vertraute Silhouette den Blick auf Sachsenhausen prägen und dabei Anker für manche schöne Erinnerung bleiben. Im Wissen um die konstruktionsbedingte Unmöglichkeit, das alte Silo vernünftig nutzen zu können, ist das jetzt die beste Lösung“, sagte Heuser. Nach Fertigstellung des Gebäudes werde auch das seit 2002 geschlossene Drehrestaurant in der bierfassförmigen Spitze wieder öffnen. Damit kehre ein attraktiver Anziehungspunkt für Einheimische wie Touristen zurück, so der Fraktionsvorsitzende.


Heuser gab überdies seiner Freude darüber Ausdruck, dass zusätzlich zu den 850 Wohnungen, die zwischen Hühnerweg und Gemündener Straße gebaut werden, in dem neuen Turm 130 weitere Wohneinheiten entstehen. „Verknüpft mit dem in der Blockrandbebauung vorgesehenen Einzelhandel, dem Parkhaus sowie dem vom Investor finanzierten Bau des Kindergartens und der Grünfläche am Wendelsweg wird ein reizvolles Wohngebiet geschaffen, das ein wichtiger Meilenstein im Frankfurter Wohnbauland-Programm ist. Es ist deshalb an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich zu betonen, wie wichtig es ist, wenn private Unternehmen in dieser Stadt Wohnungen bauen“, sagte Heuser.

„Die enormen Bauanstrengungen, die etwa in der Innenstadt auf dem früheren Degussa-Areal oder im neuen Europaviertel geleistet werden, stehen durch die räumliche Verbindung von Wohnen und Arbeiten für eine Stadt der kurzen Wege und schaffen Wohnraum für alle Preisstufen“, so der Fraktionsvorsitzende weiter. Solche Großprojekte seien aber nicht denk- und durchführbar ohne eine konsequente, stabile politische Führung, die Vertrauen bilde. Die Bauherren in dieser Stadt und ebenso die Familien und „Singles“, die eine Wohnung oder ein Eigenheim suchen, hätten sich dabei bisher auf die verlässliche Planungs- und Baupolitik der schwarz-grünen Koalition unter der Führung von Oberbürgermeisterin Petra Roth verlassen können. „Auch deshalb braucht Frankfurt jetzt eines nicht: einen politischen Wechsel an der Spitze der Stadt und einen aufgrund fehlender Parlamentsmehrheiten isolierten Oberbürgermeister der SPD, der – aus der linken SPD-Funktionärsriege kommend – außer wohnungspolitischen Sprechblasen nichts anzubieten hat. Damit der Magistrat auch weiterhin ein verlässlicher Partner für Bauinvestitionen im Interesse des privaten Wohnungsbaus ist, gibt es am 25. März keine Alternative zu Boris Rhein, der die schwarz-grüne Mehrheit hinter sich hat. Ich bin optimistisch, dass unser CDU-Kandidat siegen wird und freue mich jedenfalls schon darauf, mit Oberbürgermeister Rhein 2015 im ‚Bierfässche‘ zu sitzen und den neuen Henninger Turm einzuweihen“, so Heuser abschließend.

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