Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer
Frankfurt am Main, 10. April 2012 - Als „entlarvend“ hat der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, heute die Unterstützung der LINKEN bei den diesjährigen Ostermärschen für die israelfeindliche Position des Schriftstellers Günter Grass bezeichnet.

„Israel muss tagtäglich nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern für die eigene Existenz eintreten und die Verteidigung des eigenen Landes ist dort nicht theoretische Übung, sondern gelebte Praxis, gerade weil Staatsführungen wie die des Iran die vollständige Auslöschung Israels nicht nur predigen, sondern beabsichtigen und bereits heute nach ihren derzeitigen Möglichkeiten Unterstützung für den Kampf gegen Israel leisten. Die Gleichsetzung der legitimen Sicherheitsinteressen Israels mit der Aggressionspolitik der Iranischen Staatsführung durch Günter Grass ist zu Recht bereits scharf kritisiert worden. Eine Logik, die das Opfer oder das sich verteidigende Volk mit dem Aggressor auf eine Stufe stellt, ist die Einladung zum Kampf gegen Israel und für Staatsführungen wie die des Iran so etwas wie die Einladung zum Völkermord. Grass ist mit seinem beschämenden Gedicht sogar noch weiter gegangen und hat Israel als eigentliche Gefahr für den Nahen Osten dargestellt“, so Becker.
Grass habe ein fatales Zerrbild gezeichnet und bediene mit seinen Worten den Antisemitismus im extremen rechten wie auch im extremen linken Lager.

„Wenn die Spitze der Hessischen Linken in Person von Herrn van Ooyen sich nun demonstrativ an die Seite von Günter Grass stellt, dann spricht daraus die gleiche Israelfeindlichkeit und der gleiche Antisemitismus, der in weiten Teilen der LINKEN in Deutschland verbreitet ist. Wenn man zusätzlich noch bedenkt, dass Herr van Ooyen über lange Jahre quasi als Außenposten der früheren DDR in der Bundesrepublik gewirkt hat und von dort mit bezahlt wurde, bekommt der ganze Vorgang einen zusätzlich ekelhaften Beigeschmack“, so Becker abschließend.

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