Caspar: Erhöhung der Grunderwerbsteuer schadet der Schaffung von Wohneigentum

„Gefahr des Verlustes von Arbeitsplätzen ist offensichtlich“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 8. Mai 2012 - „Eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer würde die Schaffung von Wohneigentum nachhaltig negativ beeinflussen.

Es muss uns daran gelegen sein, diejenigen zu unterstützen, der in den eigenen vier Wänden wohnen will. Auch im Sinne einer soliden Altersvorsorge ist daher eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer abzulehnen“, sagte der steuerpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, anlässlich der Plenardebatte zur möglichen Erhöhung des Satzes der Grunderwerbsteuer.

Der CDU-Finanzpolitiker zeigte sich verwundert darüber, dass es gerade die Parteien im linken Spektrum seien, die sich für die Erhöhung der Grunderwerbsteuer einsetzen. „Wir haben vor Kurzem erlebt, wie die Rufe nach Wohnraum zu angemessenen Preisen in der politischen Debatte eine gewisse Rolle gespielt haben. Jetzt fordern die Gleichen, die damals offenbar populistisch auf dieses Pferd aufgesprungen sind das Gegenteil. Seriöse und glaubwürdige Politik sieht anders aus“, so Caspar weiter. Eine Anpassung der Grunderwerbsteuer könne in weiteren Bereichen ebenfalls zu massiven Schäden führen.

„Der wirtschaftliche Aufschwung in unserem Bundesland steht auch zum großen Teil mit der gestiegenen Bautätigkeit in Verbindung. Es muss unsere Zielsetzung sein, dieses positive Investitionsklima weiter beizubehalten und nicht zu konterkarieren. Denn es sind gerade die Arbeitsplätze im Bereich des Baugewerbes, die Beschäftigungsmöglichkeiten für weniger Qualifizierte eröffnen. Auch vor diesem Hintergrund stehen die zu erwartenden Schäden aus einer eine Anhebung der Grunderwerbsteuer mit den eventuellen Mehreinnahmen in keinem akzeptablen Verhältnis“, sagte Caspar.

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