Schneider: Frankfurt muss wichtiger Standort für Industrie- und „Blaumann“-Arbeitsplätze bleiben

Wahlkreis-Sommerreise: Jan Schneider MdL besuchte die Großbaustelle von Mercedes-Benz in Kalbach und den Nieder-Erlenbacher Ladenbauer Münch+Münch

v.r.: Jan Schneider MdL mit Konrad Münch, Geschäftsführer von Münch+Münch
v.r.: Jan Schneider MdL mit Konrad Münch, Geschäftsführer von Münch+Münch
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 13. Juli 2012. Im Rahmen der ersten beiden Sommerreisetermine in seinem Wahlkreis hat der Frankfurter Landtagsabgeordnete Jan Schneider heute sowohl die Neubaustelle für das Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrum im Gewebegebiet „Am Martinszehnten“ als auch den Frankfurter Ladenbauer Münch+Münch in Nieder-Erlenbach besucht.

Im Vordergrund der beiden Termine standen die bisherige wirtschaftspolitische Standortförderung, das Halten und die Neuansiedlung von Handwerks- und Produktionsbetrieben in den Gewerbegebieten des Frankfurter Nordostens. So nahm der Frankfurter Abgeordnete zunächst gemeinsam mit dem Direktor der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt/Offenbach, Burkhard Wagner, die derzeitigen Bauaktivitäten am neuen Nutzfahrzeug-Zentrum in Augenschein und ließ sich von ihm über den aktuellen Stand des Großbauprojektes informieren. Im Kalbacher Gewerbegebiet „Am Martins-zehnten“ entsteht derzeit auf einer Fläche von 43.000 Quadratmetern das europaweit modernste und größte Nutzfahrzeug-Zentrum des gesamten Mercedes-Benz-Konzerns.

Neben einer umfassenden Ausweitung der Service-Kapazitäten und -Angebote sollen unter anderem hochmoderne Reparatur- und Wartungstechniken, die zu einer deutlich verkürzten Standzeit der LKWs führen, und ein Gebrauchtwagencenter mit 200 Transportfahrzeugen geboten werden. Ausschlaggebend für dieses Bauprojekt seien hierbei, so Mercedes-Direktor Wagner, gerade die zentrale Lage zwischen den Autobahnen A5 und A661, aber auch die sehr guten infrastrukturellen Bedingungen gewesen, die in dem zentral gelegenen Gewerbegebiet geboten würden. Schneider, der zugleich auch planungspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion ist, sicherte seinerseits zu, auch weiterhin für den Gewerbestandort „Am Martinszehnten“ und dessen Anlieger in Land und Stadt einzutreten.

 

Der zweite heutige Sommerreisetermin führte den Frankfurter Landtagsabgeordneten schließlich zum renommierten Ladenbauer und Innendesigner „Münch+Münch“ im Nieder-Erlenbacher Gewerbegebiet. Dort ließ sich Schneider vom Geschäftsführer Jörg Münch das um-fangreiche Produkt- und Serviceangebot des seit 1961 in Frankfurt am Main ansässigen und 150 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens erläutern. In einem intensiven Meinungsaustausch wurden zudem die vielfältigen Standortfaktoren des Frankfurter Traditionsunternehmens erörtert, das für zahlreiche internationale Konzerne die Planung, den Bau und die Betreuung von Kaufhaus- und Großgeschäften durchführt. Schneider zeigte sich vor allem über Entwicklung und Realisierung von neuartigen Fertigungstechniken beeindruckt, mit denen vom Nieder-Erlenbacher Gewerbegebiet aus Maßstäbe für einen ganzen Industriezweig gesetzt würden.

„Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen können stolz sein auf die hier ansässigen Firmen. Wir haben hier hoch innovative und sehr leistungsfähige Unternehmen, denen wir schon sehr gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen geboten haben und in Zukunft noch viel bessere Voraussetzungen bieten sollten“, so der Frankfurter Unionspolitiker. Eine gelungene Wirtschaftspolitik müsse nicht nur ein offenes Ohr bei den Unternehmen vor Ort haben. Sie müsse ebenso mit einem attraktiven Gewerbesteuerhebesatz, hoch-wertigen Verkehrsanbindungen und einer stets modernen Infrastruktur Taten folgen lassen. „Vorbildliche und attraktive Gewerbegebiete wie das „Am Martinszehnten“ sind hauptsächlich durch die CDU-Planungs- und Wirtschaftspolitik entstanden. Die CDU wird dafür Sorge tragen, dass Frankfurt auch in Zukunft ein wichtiger Wirtschaftsstandort für Industrieunternehmen, produzierendes Gewerbe und Handwerksbetriebe bleibt. „Blaumann“-Arbeitsplätze sind ein wichtiger Teil des Branchen-Mix, der die Wirtschaft unserer Stadt so stark gemacht hat. Das sollte die Politik nicht vergessen“, so Schneider abschließend.

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