Schneider: Wirtschaftsstandort Frankfurt ist ohne starken Logistiksektor nicht denkbar – Elektromobilität gehört in Städten die Zukunft

Wahlkreis-Sommerreise: Jan Schneider MdL besuchte internationalen Paketdienstleister UPS in Fechenheim

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 19. Juli 2012. Während des zweiten Termins der Sommerreise durch seinen Wahlkreis hat der Frankfurter Landtagsabgeordnete Jan Schneider gestern die örtliche Niederlassung des internationalen Paketdienstleisters UPS in Frankfurt-Fechenheim besucht.

Schneider informierte sich dabei intensiv über die Arbeitsabläufe und Herausforderungen des in Fechenheim ansässigen Dienstleisters, der alleine europaweit 43.000 Mitarbeiter beschäftigt und einen Fuhrpark von fast 9.000 Fahrzeug unterhält. Zudem erörterte der Frankfurter Abgeordnete den herausragenden Stellenwert des vor Ort mehr als 1000 Mitarbeiter konzentrierenden und täglich etwa 230.000 Sendungen bearbeitenden Logistikunternehmens für den dortigen Stadtteil, aber auch von Logistikunternehmen im Allgemeinen für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main.

Schließlich ließ sich der CDU-Politiker, der bereits als Stadtverordneter im Jahr 2009 mit einem eigenen Antrag die Weiterentwicklung der städtischen „Elektromobilität“ maßgeblich anstieß, auch über die bisherigen Erfahrungen mit dem Elektro-Kleinetransporter „Modec“ informieren. Der „Modec“ wird landesweit als erstes elektrisches Zustellfahrzeug eines Post- und Paketdienstleisters im normalen Alltagsbetrieb eingesetzt.

 

Hier wurde Schneider berichtet, dass UPS aufgrund der in Deutschland mit gleich mehreren Elektrotransportern gemachten Erfahrungen an dem selbstgesteckten Ziel festhalten will, bis zum Jahr 2020 die firmeneigenen CO2-Emissionen um mehr als 40 Prozent zu reduzieren. Tatsächlich zeichne sich der 102 PS-starke batteriebetriebene Transporter sowohl durch seine volle Funktionsfähigkeit als auch durch seine Emissionsfreiheit aus. UPS setze weltweit mittlerweile mehr als zweitausend alternativ bewegte Fahrzeuge ein, die auch als „fahrende Labore“ genützt würden, um wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Weiterentwicklung gerade von elektrischen Automobilen zu gewinnen. Der aktuelle Einsatz im Frankfurter Stadtgebiet stelle einen wesentlichen Teil des abgelaufenen Pilotprojekts „Modellregion Elektromobilität Rhein-Main“ dar, das seinerseits zwischen den Jahren 2009 und 2011 vom Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanziell unterstützt wurde.

„Dass der Logistiksektor für die Wirtschaftsstandorte Frankfurt am Main und Hessen von zentraler, unverzichtbarerer Bedeutung ist, beweisen alleine der Bau des hiesigen „House of Logistics And Mobility“ und die von der Hessischen Landesregierung geförderten Logistiktage. Und ohne die Dienstleistungsunternehmen wäre der Wirtschaftsstandort Frankfurt nicht funktionsfähig, denn auch die zentrale und geradezu ideale Verkehrsanbindung der Frankfurter Industrie- und Gewerbezentren kann nur durch starke Logistik-Dienstleister zum Tragen kommen“, so Schneider.
 

„Als der zentrale Verkehrsknotenpunkt und Messestandort Deutschlands und Europas muss die Stadt Frankfurt am Main aber auch weiterhin ein ungebrochenes Interesse an der Fortentwicklungen zukunftweisender, vor allem aber emissionsarmer Verkehrstechniken haben. Als Frankfurter Landtagsabgeordneter trete ich entschieden dafür ein, Unternehmen in derartigen innovativen Projekten auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen, denn hier wird uns im wahrsten Sinne des Wortes eine bessere Zukunft aufgezeigt. Der Elektromobilität von Autos und allen anderen Fahrzeugen wird vor allem in Städten wie Frankfurt die Zukunft gehören!“

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