Becker: Die Frankfurter CDU trauert um Manfred Sutter

Manfred Sutter †
Manfred Sutter †
Frankfurt am Main, 28. August 2012. Die Frankfurter CDU trauert um ihren ehemaligen Stadtrat, Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Manfred Sutter.

Der gebürtige Weinheimer verstarb am letzten Mittwoch nach langer schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Sutter, von Beruf Verwaltungsjurist, trat 1970 nach seinem Studium der Rechte in Heidelberg und Bonn beim Landratsamt Mannheim in den Staatsdienst ein, von wo aus er 1972 in das Regierungspräsidium Nordbaden wechselte.

1974 wurde er in Karlsruhe zum stellvertretenden Landrat gewählt und amtierte dort auch als Leiter des Rechts- und Kommunalamtes. Von 1983 bis 1987 engagierte sich Sutter, der 1978 in die CDU eintrat, als Beigeordneter des Deutschen Landkreistages vor allem im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens. 1987 wurde Sutter auf Vorschlag des damaligen Frankfurter Oberbürgermeisters Wolfram Brück zum Amtsnachfolger des damaligen Sozialdezernenten Karl-Heinz Trageser gewählt.

Bereits 1989 folgte er dem Ruf des Hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann und trat als Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium in die Landesregierung ein. Bevor der CDU-Politiker 1992 in die Geschäftsführung des Dualen Systems Deutschland wechselte, vertrat er von 1991 bis 1992 die Frankfurter CDU im Hessischen Landtag. Von 1990 bis 1992 war Sutter zudem stellvertretender Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU. Der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Stadtrat Uwe Becker, kondolierte Manfred Sutters Familie und brachte seine besondere Hochachtung für den Verstorbenen zum Ausdruck: „Mit Manfred Sutter haben wir, die CDU Frankfurt, eine sehr geschätzte Persönlichkeit verloren, die sich vor allem durch eine besondere Menschlichkeit auszeichnete.

Als unmittelbarer Nachfolger von Karl-Heinz Trageser gelang es ihm, eine geradezu vorbildliche städtische Sozialpolitik fortzuführen und auch sehr frühzeitig eigene Akzente zu setzen. Unvergessen bleibt, dass Manfred Sutter engagiert neue Wege suchte, um gerade körperlich Behinderten den oftmals von unnötigen Hindernissen erschwerten Alltag zu erleichtern. Von ihm stammt auch der noch heute mustergültige Satz, dass die soziale Infrastruktur einer Stadt ebenso wichtig ist, wie die des Straßenverkehrs. Es schmerzt uns sehr, diesen bescheidenen und zutiefst sozialen Menschen verloren zu haben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so der CDU-Kreisvorsitzende.

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