Schneider: Andrea Ypsilanti holt der Wortbruch immer wieder ein

Jan Schneider MdL
Jan Schneider MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 29. August 2012. Mit Befremden hat der für den Frankfurter Nordosten zuständige Landtagsabgeordnete Jan Schneider Pressberichte aufgenommen, nach denen die ehemalige SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zusammen mit dem Frankfurter SPD-Vorsitzenden Grumbach das neue Wahlprogramm der Sozialdemokraten für die Landtagswahl im kommenden Jahr miterarbeitet.

„Dass ausgerechnet Frau Ypsilanti, die ihr Wort, nicht mit den Linken zu koalieren, in unglaublicher Weise gebrochen hat, wieder in den Vordergrund gestellt werden soll, zeigt, dass sich bei der SPD nichts wesentlich geändert hat. Dass Frau Ypsilanti mit ihren Veranstaltungen einen großen Bogen um ihren ehemaligen Wahlkreis macht, kann ich gut nachvollziehen. Wenn ich meine Wähler derartig getäuscht hätte, wie Frau Ypsilanti das getan hat, würde ich danach auch den direkten Kontakt zu diesen scheuen. Ihr offenbar sehr zaghafter und sehr zögerlicher Kontakt mit SPD-Mitgliedern und Bürgern zeigt, dass sie den Wählern nicht mehr unbefangen begegnen kann.“

Der CDU-Politiker folgerte daher abschließend: „Ich denke, es wäre das Beste, wenn Andrea Ypsilanti sich endgültig eingestehen würde, aus ihrem beispiellosen Wortbruch die Konsequenzen zu ziehen und lieber anderen das Feld zu überlassen. Wenn die SPD Frau Ypsilanti dennoch zur Wahl stellt, werden wir keine Gelegenheit auslassen, die Wähler daran zu erinnern, dass Frau Ypsilanti seinerzeit keine Hemmungen hatte, den Versuch zu unternehmen, sich mit Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben