Steinbach: Sorge um Christen und andere religiöse Minderheiten wächst

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 29. November 2012 - Heute sind in einem vorwiegend von Christen und Drusen bewohnten Viertel der syrischen Hauptstadt Damaskus mindestens 20 Menschen durch vier Sprengsätze getötet worden.

In Bagdad kamen mindestens 30 Menschen durch Angriffe auf schiitische Moscheen ums Leben. Dazu erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erika Steinbach:

„Die blutigen und menschenverachtenden Anschläge auf Christen und Drusen in Damaskus und auf die schiitischen Moscheen in Bagdad stehen exemplarisch für die bestehenden Religionskonflikte in beiden Ländern und in der gesamten Region des Nahen und Mittleren Osten.
Immer deutlicher ist zu erkennen, dass die tödlichen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten ebenfalls religiös begründet sind. Wer dies nach wie vor bestreitet, der irrt.

Christen und christliche Einrichtungen sind vermehrt Ziele von Anschlägen. In Syrien gerät die christliche Minderheit zunehmend zwischen die Fronten des viel zu lange währenden Bürgerkriegs. Es ist zu befürchten, dass es zu weiteren Angriffen kommen wird.
 
In der bevorstehenden Adventszeit sind wir vor diesem Hintergrund besonders mit den Christen im Nahen Osten verbunden. Unsere Solidarität gilt gleichfalls allen religiösen Minderheiten.“

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