Schneider: Landesförderung für wichtige Forschungsprojekte in Frankfurt ist sehr gutes Signal

Frankfurter Forschungsinstitute erhalten Fördergelder von mehr als 1,2 Mio. €

Jan Schneider MdL
Jan Schneider MdL

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 30. November 2012 - Seit 2008 gibt es die „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“; kurz: LOEWE. Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes Forschungsförderungsprogramm, mit dem das Land Hessen wissenschaftspolitische Impulse setzen und unterschiedliche hessische Forschungsinstitutionen gezielt vernetzen, stärken und fördern will.

Der Frankfurter Landtagsabgeordnete Jan Schneider, der Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Hessischen Landtages ist, hat die heute bekannt gegebene Förderung von zwei Frankfurter LOEWE-Schwerpunktprojekten besonders begrüßt und deren Bedeutung für den Forschungsstandort Frankfurt hervorgehoben.

Nach Schneider werden dabei das „OSF“ des Georg-Speyer-Hauses (Onkogene Signaltransduktion Frankfurt) mit etwa 744.000 Euro und die „PräBionik – Präventive Biomachanik“, die federführend an der Frankfurter Fachhochschule angesiedelt ist, mit rund 486.000 Euro aus Landesmitteln unterstützt. Während bei der „OSF“ die Entwicklung neuer Medikamente und individualisierter Therapiekonzepte zur Behandlung von Krebspatienten im Vordergrund steht, sind bei „PräBionik“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Grundlagen von Weichgewebe, Knochen und Knorpel auf der Spur.

Ziel ist es hier, Hilfsmittel, wie etwa Prothesen oder Implantate so zu konstruieren, dass gesundheitliche Schäden infolge deren Anwendung vermindert oder sogar völlig beseitigt werden können. „Ich bin der Landesregierung sehr dankbar, dass sie einmal mehr einen wichtigen Beitrag nicht nur zum Erhalt, sondern auch zum Ausbau des Wissenschaftsstandortes Frankfurt geleistet hat“, so der Frankfurter CDU-Politiker. Die abermalige Zuweisung des Landes Hessen zeige eindrucksvoll, dass man um den herausragenden Stellenwert vor allem der Frankfurter Forschungsinstitutionen nur zu gut wisse.

„Heute ist ein guter Tag für den Wissenschaftsstandort Frankfurt, denn die Forschungsergebnisse dieser beiden Forschungsprojekte werden in naher Zukunft das Leben gerade der älteren Bürgerinnen und Bürger in nachhaltiger Weise verbessern. Und dies ist für eine sich im demografischen Wandel befindende Gesellschaft von erheblicher Bedeutung. Dass insbesondere Frankfurter Institute weiterhin gefördert werden, ist ein sehr gutes Signal für den Forschungsstandort Frankfurt. Hierfür können wir wirklich dankbar sein“, so Schneider abschließend.

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