Landtagswahl: Serke tritt für CDU im Frankfurter Westen an

Delegierte nominieren den Sossenheimer als Direktkandidaten im Wahlkreis 34

(v. l.:) Matthias Thiel, Alfons Gerling, Uwe Serke
(v. l.:) Matthias Thiel, Alfons Gerling, Uwe Serke
Frankfurter Westen, 11. Dezember 2012. Die CDU im Frankfurter Westen hat den Stadtverordneten Uwe Serke als Direktkandidaten für die kommende hessische Landtagswahl im Wahlkreis 34 (Frankfurt am Main I) nominiert.

Bei der Wahlkreisdelegiertenversammlung im Bürgerhaus Nied stimmten rund 92 Prozent der Delegierten für Serke. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Landtagsabgeordneten Alfons Gerling an, der das Direktmandat seit 1987 sieben Mal in Folge gewonnen hatte und nun nicht erneut kandidierte.

 

Der 44-jährige Sossenheimer Uwe Serke führte von 1997 bis 2011 die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 6 und wurde bei der Kommunalwahl 2011 zum Stadtverordneten gewählt. Im Stadtparlament gehört dem Ausschuss für Umwelt und Sport sowie dem Verkehrsausschuss an. Seit 1984 ist er Vorstandsmitglied der CDU Sossenheim, deren Vorsitz er im Jahr 2005 übernahm. Zudem ist er Mitglied im Kreisvorstand der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) Frankfurt. Beruflich arbeitet der Vater zweier Kinder nach einer Lehre zum Bankkaufmann und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre bei der Frankfurter Sparkasse.
 

Alfons Gerling, der als Vorsitzender der CDU Arbeitsgemeinschaft West die Delegiertenversammlung leitete, lobte Serke als bürgernahen und kompetenten Kandidaten, der mit seiner langjährigen politischen Erfahrung gute Voraussetzungen für das Landtagsmandat mitbringe und zudem die Entwicklung und die Probleme in den westlichen Frankfurter Stadtteilen durch seine Tätigkeit als Ortsbeirat und Stadtverordneter genau kenne. Er sagte ihm den vollen Rückhalt der CDU im Frankfurter Westen sowie seine persönliche Unterstützung für einen intensiven Wahlkampf zu, um den Wahlkreis direkt zu gewinnen.
 

Serke dankte Gerling zunächst für dessen über Jahrzehnte geleistetes politisches Engagement im Frankfurter Westen und in ganz Hessen. Zudem verwies er in seiner Nominierungsrede darauf, dass er eine Politik nahe am Menschen und als direkter Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger in den westlichen Frankfurter Stadtteilen im Hessischen Landtag fortsetzen möchte, so wie er dies auch als Ortsbeirat und Stadtverordneter immer getan habe. Als Schwerpunkte seiner politischen Arbeit nannte Serke die Themen Bildung, Wirtschaft, Arbeit, Innere Sicherheit und Verkehr. So sagte er zur Schulpolitik: „Unsere Kinder brauchen keine ideologisch begründeten Bildungsformen, sondern eine individuelle Förderung, wie es dies in Frankfurt mit dem breiten Angebot an Schulformen gibt.“

Zudem werde er sich für den weiteren Ausbau der Ganztagsangebote und der Kinderbetreuung einsetzen. Im Bereich Verkehr befürwortete Serke die weitere Planung der Regionaltangente West als direkte Bahnverbindung über Sossenheim und Höchst zum Frankfurter Flughafen und für Schallschutzmaßnahmen und Temporeduzierungen in einigen Bereichen der Frankfurter Autobahnen. Auch unterstrich er die Bedeutung der Industrieparks Höchst und Griesheim für die wirtschaftliche Lage in den westlichen Stadtteilen. Abschließend rief Serke die Delegierten auf, mit einem engagierten Wahlkampf dafür zu sorgen, dass die CDU auch bei der kommenden Landtagswahl die bestimmende Kraft in Hessen bleibe. „Die Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Westen und in ganz Hessen haben es verdient, entschlossen und nachhaltig in Wiesbaden vertreten zu werden. Dazu möchte ich als Landtagsabgeordneter meinen Beitrag leisten.“
 

Als Ersatzbewerber für Serke wählten die Delegierten den Unterliederbacher Gärtner-Meister Matthias Thiel, der vielen Menschen durch seine Mitarbeit in der katholischen Kirchengemeinde Unterliederbach, im Vereinsring Unterliederbach sowie in der CDU Höchst/Unterliederbach und in der Jungen Union bekannt ist. Die Landtagswahl findet voraussichtlich im Herbst 2013 oder im Januar 2014 statt.

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