Schneider: Nominierung von Andrea Ypsilanti ist ein fatales Signal

Jan Schneider MdL
Jan Schneider MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 24. Januar 2013. Der für den Frankfurter Nordosten zuständige Landtagsabgeordnete Jan Schneider hat die gestrige Nominierung der ehemaligen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti für den Landtagswahlkreis 39 heftig kritisiert.

 Schneider bezeichnete die erneute Aufstellung von Ypsilanti als „fatales Signal“ für die kommende Landtagswahl: „Die SPD hat seit den Landtagswahlen 2008 und 2009 offensichtlich kein bisschen dazugelernt; und will das wohl auch nicht.“

 

Gerade im Fall der erneuten Aufstellung der ehemaligen Spitzenkandidatin der hessischen SPD seien dabei erhebliche Zweifel und Bedenken angebracht. Schließlich sei sie es gewesen, die 2008 ihr Wort in einmaliger Weise gebrochen habe und sich von der Linkspartei zur Ministerpräsidentin habe wählen lassen wollen. Sie verkörpere wie niemand sonst den Weg zu einer rot-roten Zusammenarbeit. „Mit der erneuten Nominierung von Frau Ypsilanti hat sich die Frankfurter SPD einmal mehr am äußerst linken politischen Rand positioniert und strebt augenscheinlich erneut eine Mehrheit weit links der gesellschaftlichen Mitte an. Was eine solche Regierung für ein wirtschaftsstarkes Land wie Hessen bedeuten würde, kann man sich ohne weiteres schon heute ausmalen.“
 

Nicht nur die bürgerlich gesinnten Wählerinnen und Wähler sollten diese Entwicklung im Auge behalten, sondern auch die früheren Wählerinnen und Wähler der Sozialdemokratie sollten diesen Linksruck innerhalb der SPD kritisch beobachten. „Bei den Landtagswahlen weiß der Wähler diesmal ganz genau, woran er bei dieser Kandidatin ist. Sie steht für eine nach ganz links gerückte SPD, die jede politische Konstellation nutzen wird, um an die Macht zu kommen. Den Wählerinnen und Wählern wird diesmal bewusst sein, was auf sie zukommt und ich bin sicher, dass sie entsprechende Konsequenzen daraus ziehen werden“, so der CDU-Politiker abschließend.

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