Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA-Kreis- und Landesvorsitzender
Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA-Kreis- und Landesvorsitzender

Frankfurt am Main, 20. februar 2013 - Mit Besorgnis beobachtet die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Frankfurt am Main die öffentlich gewordenen Absichten bei Infraserv Höchst, der Betreibergesellschaft des Industriepark Höchst, zum Abbau von bis zu 450 Arbeitsplätzen.

Während die Geschäftsleitung entsprechende Überlegungen mit wachsendem Wettbewerbsdruck rechtfertigt, sieht sich der Betriebsrat von Infraserv ausgesprochen schlecht informiert und kann die Folgerichtigkeit eines Personalabbaus nicht erkennen.

 Die CDA Frankfurt am Main teilt die Sorge die Infraserv – Betriebsrates, daß voreiliger Personalabbau und Tarifabstufungen für Mitarbeiter die Qualität sicherheitsrelevanter Dienstleistungen für die Chemie- und Pharmaindustrie im Industriepark Höchst kaum verbessern dürfte. Zudem könnte dies eine für den stetigen und wettbewerbsfähigen Betrieb des Industrieparks nachteilige Zersplitterung der Tarifparteien nach sich ziehen. Die Situation bei Dienstleistungen für Flughäfen und Luftverkehrsunternehmen ist hierfür ein warnendes Beispiel.

Dr. Matthias Zimmer, Bundestagsabgeordneter der CDU für Frankfurt-West, und Uwe Serke, Stadtverordneter und Landtagskandidat der CDU im Frankfurter Westen, sprachen die Erwartung aus, daß die Unternehmensleitung von Infraserv eng und vertrauensvoll mit dem Betriebsrat zusammenarbeitet und ein etwaiger Personalabbau an letzter Stelle der Handlungsagenda der Geschäftsleitung steht.

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