Bartelt: Gute und differenzierte schulische Ausbildung und eine starke Wirtschaft sorgen für geringe Jugendarbeitslosigkeit

„SPD-Kritik ist unwahr und substanzlos“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 16. April 2013 - Als „abwegig und substanzlos“ hat heute in Wiesbaden der Sozialpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, Vorwürfe der SPD zurückgewiesen, in Hessen habe sich die Ausbildungssituation verschlechtert:

„Gute schulische Ausbildung, die individuelle Stärken fördert, und ein starker und robuster Arbeitsmarkt sind die Schlüssel für eine geringe Arbeitslosigkeit – gerade bei den Jugendlichen – in Hessen. Die Behauptungen der SPD sind aber falsch: Gerade erst hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass in Hessen die Zahl der Auszubildenden 2012 im Vergleich zum Vorjahr sogar um rund ein Prozent angestiegen ist – mit diesem Anstieg war Hessen allein unter allen deutschen Bundesländern! Den Rückgang bei den neuen Ausbildungsverträgen hat es aufgrund des demographischen Wandels wiederum in allen Bundesländern gegeben, in der Mehrheit sogar weitaus stärker als in Hessen. Die SPD sollte zur Abwechslung einmal bei der Wahrheit bleiben“. Dass sich die SPD mitten im Ausbildungsjahr zu solchen Aussagen hinreißen lasse, zeige, wie groß im Vorfeld der Landtagswahl die Verzweiflung sein müsse. Auch die gute Arbeit des hessischen „Paktes für Ausbildung“ zwischen den Sozialpartnern und dem Land sowie der Fachkräftekommission der Landesregierung würden „völlig ignoriert“.

Der CDU-Sozialpolitiker erinnerte daran, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Hessen seit 1999 um über 30 Prozent zurückgegangen sei. Dies sei sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Schulabgänger ohne schulischen Abschluss unter CDU-Regierungsverantwortung massiv auf 2,7 Prozent gesunken sei. Bartelt erläuterte in diesem Zusammenhang: „Zum Stichtag 30. September 2012 waren 966 junge Menschen ohne Ausbildungsplatz oder Alternative; Dem standen aber noch über 1.950 unbesetzte Lehrstellen gegenüber. Das zeigt, dass der hessische Ausbildungsmarkt noch Kapazitäten hat“. Um die Ausbildungssituation zu verbessern, führe das Land zudem zahlreiche Programme, z. B. zur Vermeidung eines Ausbildungsabbruches, durch.

„Wir wollen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche individuell optimal gefördert und gefordert wird, damit er seine Begabungen und Talente ausleben und für die Gesellschaft einbringen kann. Ausbildungsangebote und Bewerber müssen zusammenpassen. Hier sind Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik in der Pflicht, weiter an Verbesserungen zu arbeiten, denn jeder junge Mensch ohne Arbeit oder Ausbildung ist einer zu viel. Die SPD sollte aber nicht so tun, als hätten wir es hier mit einem massenhaften Missstand zu tun, gegen den wir nichts unternehmen würden. Genau das Gegenteil ist der Fall – wir haben schon viel erreicht und arbeiten weiter intensiv daran, mit der Wirtschaft und den Sozialpartnern für jeden jungen Menschen eine passgenaue Lösung anzubieten. Von einer SPD, die Real- und Hauptschulabgänger immer noch als ‚Bildungsverlierer‘ oder ‚Absteiger‘ diffamiert, müssen wir uns sicherlich keine Belehrungen über die passgenaue und an Begabun gen orientierte Förderung der Jugendlichen anhören“, so Bartelt abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben