Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 22. April 2013. 648,00 EURO kostet die „65-plus-Jahreskarte“ im Stadttarif Frankfurt des RMV. Darauf hat Stadträtin Erika Pfreundschuh als Vorsitzende der Senioren-Union der CDU Frankfurt aufmerksam gemacht.

Die für Senioren ab 65 Jahren angebotene Jahreskarte erlaube die uneingeschränkte Nutzung der RMV-Verkehrsmittel ohne Aufpreis sogar in der 1. Klasse. Allerdings gebe es die 1. Klasse nur bei Zügen der Deutschen Bahn, bei der S-Bahn z. B., nicht jedoch in den U- und Straßenbahnen. „Insofern ist die Geltung des Seniorentickets für die 1. Klasse kaum mehr als ein verteuernder Werbegag“, merkte die Stadträtin jetzt kritisch an und fragte, ob die Jahreskarte ohne Geltung für die 1. Klasse nicht preisgünstiger sein könne. Pfreundschuh empfahl den Seniorinnen und Senioren, vor dem Erwerb einer 65-plus-Jahreskarte nachzurechnen, ob sich die Karte wirklich für sie lohne.

 

„Gerade Seniorinnen und Senioren, für die 648,00 Euro viel Geld ist, werden sich genau überlegen, ob sich die Jahreskarte für sie rechnet.“ Es sei anzunehmen, dass insbesondere finanziell bedürftige Alte von dem Senioren-Jahresticket nicht profitierten. „Es darf aber nicht sein, dass nur Bezieherinnen und Bezieher guter Renten sich die 65-plus-Jahreskarte leisten können. Viel wichtiger als dieses neue Angebot wäre ein preisgünstiges Seniorenticket für wirklich bedürftige Seniorinnen und Senioren, um ihnen die alltägliche Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und damit die Teilnahme am städtischen Leben zu ermöglichen“, stellte Erika Pfreundschuh abschließend fest.
 
 

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