Ortsbegehung der CDU Zeilsheim: Stadtrat Frank informierte sich über Programm Aktive Nachbarschaft und über die Aktivitäten der Sportvereine in der Stadthalle Zeilsheim

Frankfurt am Main, 8. Juli 2013 - Auf dem Programm der diesjährigen Ortsbegehung der CDU-Zeilsheim standen in diesem Jahr die Besichtigung des Parks an der Stadthalle Zeilsheim, des Nachbarschaftstreffs in der Taunusblicksiedlung der sowie über die Aktivitäten der Sportvereine in der Stadthalle Zeilsheim.

An der Ortsbegehung, die vom Zeilsheimer CDU-Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Alfons Gerling angeführt wurde, nahm der Dezernent der Stadt Frankfurt für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr, Stadtrat Markus Frank, teil. Ebenfalls mit dabei waren Stadtverordneter und Landtagskandidat Uwe Serke, Ortsvorsteher Manfred Lipp, die Ortsbeiräte Jörg Löllmann, Bernd Bauschmann und Albrecht Fribolin, Ortsgerichtsvorsteher Rolf Wüst sowie die Zeilsheimer Stadtbezirksvorsteher Angelika Ochs und Dr. Walter Piroth.

Auch der Geschäftsführer der Saalbau GmbH, Dr. Andreas Eichtaedt, sowie Vertreter der Stadtpolizei und zahlreiche interessierte Zeilsheimer Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Ortsbegehung.

 
Erste Station der Ortsbegehung war der Park der Stadthalle Zeilsheim. Hier möchte die CDU wegen der Vandalismusproblematik und des oftmals von Jugendlichen verursachten nächtlichen Lärms mehr Kontrollen durch die Polizei und Stadtpolizei erreichen. Wichtig sei, dass der Parkplatz der Stadthalle ab dem späten Abend mit einem Poller verschlossen werde, denn der Parkplatz sei oft der Sammel- und Ausgangspunkt für nächtliche Aktionen, die von den Anwohnern wegen des starken Lärms immer wieder beklagt werden.

Stadtrat Frank sagte weitere Kontrollen durch die Stadtpolitzei zu, wies aber zugleich auf die bereits verbesserte Lage hin. In jüngster Zeit sei es aufgrund der verstärkten Präsenz der Stadtpolizei zu weniger Beschwerden gekommen. Die CDU, so ihr Vorsitzender Alfons Gerling, werde sich aber alternativ auch weiterhin um mehr Angebote für Jugendliche einsetzen. Auch Martin Müller, der Quartiersmanager der Taunusblicksiedlung, kündigte an, dass im Nachbarschaftstreff in der Rombergstraße 71a Angebote für Jugendliche geschaffen werden.
 

Beim Gang durch den Park machten Martin Müller und Karl Ewald Stadler vom Mieterverein Taunusblicksiedlung auf den teilweise schlechten Zustand der Parkanlage, insbesondere nach starkem Regen, aufmerksam. Hier sollten die Wege saniert werden. Zudem müsste am Verbindungsweg von der Stadthalle/Rombergstraße zur Straße Neu Zeilsheim und zum Pfortengartenweg eine zusätzliche Beleuchtung angebracht werden, um den vielen Fußgängern in diesem Bereich bei Dunkelheit mehr Sicherheit zu geben. Angesprochen wurde auch der in der Siedlung immer wieder abgestellte Sperrmüll, für den es nun einen vergitterten und abschließbaren Abstellplatz gebe.

Dadurch habe sich die Situation deutlich verbessert, doch werde immer wieder beobachtet, dass Pkws mit auswärtigen Kennzeichen vorfahren und hier ihren Spermüll abladen. In Zusammenarbeit mit der Nassauischen Heimstätte und mit jugendlichen Helfern aus der Siedlung werde aber versucht, das Problem einzudämmen. Eine weitere Station war der Grillplatz im Park, der auch gerne von Auswärtigen genutzt werde. Hier sei ein Poller in der Zufahrt notwendig, um zu verhindern, dass Nutzer mit ihren Autos verbotswidrig in die Parkanlage einfahren. Auch eine Toilettenanlage wäre sinnvoll, da bisher zum Ärger der Anwohner und der Besucher des angrenzenden Spielplatzes die Büsche als Toilette genutzt werden. Allerdings sei es, so die anwesenden Mandatsträger, aus Kostengründen nicht realistisch, dass hier eine Toilettenanlage errichtet werde. Dennoch werde man das städtische Grünflächenamt auf das Problem hinweisen und darum bitten, diesen Grillplatz zukünftig nicht mehr als öffentlichen Grillplatz auszuweisen, um weniger ortsfremde anzulocken.
 

Anschließend fand eine Gesprächsrunde im Nachbarschaftstreff der Taunusblicksiedlung in der Rombergstraße statt, wo man sich bei Martin Müller über die Aufgaben des Quartiersmanagement informierte. Müller zeigte sich zuversichtlich, dass im Spätsommer/Herbst die Verträge über eine langfristige Nutzung des ehemaligen Landengeschäfts als Nachbarschaftstreff mit der Stadt Frankfurt und den Vermietern abgeschlossen werden und rasch die notwendigen Sanierungsarbeiten erfolgen. Dies sei notwendig, damit die weiteren generationenübergreifenden Aktivitäten des Programms Aktive Nachbarschaft für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren in der Siedlung umgesetzt werden können.
 

Abschließend informierte sich Stradtrat Frank über die Trainingsmöglichkeiten der Sportvereine in der Stadthalle Zeilsheim. Bei den Gewichthebern des Atlethik-Sport-Clubs besichtigte er den Trainingsraum, der von der Saalbau mit neuen Geräten ausgestattet wurde. Danach besuchte er die Boxabteilung der Turngemeinde Zeilsheim und die Frankfurter Sportschützengemeinschaft auf dem Kleinkaliber-Schießstand sowie im Gymnastikraum eine Tanzgruppe des VfL Zeilsheim. Frank sprach auch mit den Vorsitzenden der Sportvereine über die von der Saalbau angekündigte Mieterhöhung für die Übungsräume, wobei die Vereine die Auffassung vertraten, dass eine moderate Erhöhung wohl akzeptiert werden würde, aber insbesonsdere die Dauermieter durch höhere Kosten belastet seien.
 

Den Abschluss fand die Ortsbegeheung in der „Majestic Lounge“, dem neuen Restaurant der Stadthalle Zeilheim. Stadtrat Frank hatte in seiner Eigenschaft als Wirtschaftsdezernent maßgeblichen Anteil daran gehabt, dass der jahrelange Leerstand der Gaststätte beendet wurde.

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