Wiesmann: Das Forschungszentrum IDeA leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der individuellen Entwicklungsprozesse bei Kindern in den ersten zwölf Lebensjahren

Forschungszentrum IDeA dauerhaft am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt verankert

Bettina M. Wiesmann MdL
Bettina M. Wiesmann MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 14. August 2013 - Die Frankfurter Landtagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann zeigt sich äußerst erfreut über den Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern, das interdisziplinäre Zentrum zur Erforschung von individuellen kindlichen Entwicklungsprozessen und adaptiver Unterrichtsgestaltung IDeA („Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk“) dauerhaft in Frankfurt zu verankern:

„Das Forschungszentrum IDeA leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der individuellen Entwicklungsprozesse bei Kindern in den ersten zwölf Lebensjahren", so die Abgeordnete, die als familienpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion fungiert.

 

Die dauerhafte Verankerung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung stärke den Wissenschaftsstandort Frankfurt, fuhr Wiesmann fort, und beweise zudem den Erfolg der LOEWE-Forschungsförderung des Landes. "IDeA ist das erste Zentrum, das im Rahmen der hessischen 'Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz' (LOEWE) eingerichtet und nun als Teil eines Leibniz-Instituts verstetigt wird", hob Wiesmann hervor. Das 2008 vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), der Goethe-Universität Frankfurt und dem Frankfurter Sigmund-Freud-Institut gegründete Zentrum werde nach Abschluss der LOEWE-Finanzierung durch das Land Hessen als Sondertatbestand in den Gesamthaushalt des DIPF integriert.
 

Das Land Hessen stelle im Rahmen von LOEWE in der laufenden Legislaturperiode insgesamt 410 Mio. Euro für die Förderung herausragender wissenschaftlicher Verbundvorhaben bereit, führte Wiesmann aus. „Damit leistet Hessen auf seine Weise einen substanziellen Beitrag zur europäischen Wachstumsstrategie Europa 2020. Die CDU-geführte hessische Landesregierung investiert gezielt in Ausbildung, Forschung und Entwicklung und damit in die weitere Stärkung und Vernetzung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Hessen“, fasste die Abgeordnete zusammen.
 

Zum Hintergrund:
IDeA wurde 2008 im Rahmen der LOEWE-Initiative des Landes Hessen eingerichtet.
 

Am IDeA-Zentrum erforschen inzwischen 125 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die individuellen Entwicklungsprozesse von Kindern im Alter bis zu zwölf Jahren und entwickeln Ansätze zu deren Lernförderung. Das besondere Interesse gilt Kindern mit erhöhtem Risiko für eine beeinträchtigte Entwicklung schulischer Fertigkeiten – etwa aufgrund von Lernstörungen oder sozialen Einflüssen. Die Forscherinnen und Forscher verbinden dabei das Fachwissen zahlreicher Disziplinen.

Dazu gehören Psychologie und Psychoanalyse, Erziehungswissenschaften und Fachdidaktiken, Soziologie, Psycholinguistik und Neurowissenschaften. Der innovative Ansatz des Zentrums ist die Kombination aus über mehrere Jahre angelegten Längsschnittprojekten und fokussierten experimentellen Studien. Dabei werden vielfältige Methoden eingesetzt, zum Beispiel Verhaltensbeobachtungen, Befragungen und Leistungstest sowie moderne Verfahren aus den Neurowissenschaften.

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