Dr. Matthias Zimmer MdB
Dr. Matthias Zimmer MdB
Frankfurt - Live, 15 August 2013 - Vielen war der neue CDU-Bundestagsabgeordnete des westlichen Frankfurter Wahlkreises, Dr. Matthias Zimmer, vor seiner Wahl kaum bekannt.

Das hat sich mittlerweile geändert: Zimmer, ein ähnliches XXL-Format wie sein populärer Vorgänger Gregor Amann (SPD), mischt sich trotz der gerade für Newcomer stressigen Arbeit in der Bundeshauptstadt auch an der Basis immer häufiger unter das Volk. Dazu gehört auch, dass er sich in das Vereinsleben seines Wahlkreises integriert. Jüngst trat er auch dem Ehrensenat des Sindlinger Karnevalvereins, einen eigenständigen, im Amtsregister eingetragenen Verein, bei.


Dort befindet er sich nicht nur in guter, sondern auch in ihm gut bekannter Gesellschaft. Ehrensenatoren sind nämlich auch seine Parteifreunde, der Bundestagsabgeordnete und Alterspräsident im Bundestag, Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, der CDU-Landtagsabgeordnete Alfons Gerling und der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, Markus Frank.

Aber auch auf Freunde von der politisch anders eingefärbten Seite traf er dort, so den genannten Gregor Amann. Die beiden sind sich unbeschadet ihrer politisch unterschiedlichen Auffassungen freundschaftlich verbunden. Das sah man auch, als sie sich auf der legendären Prunksitzung des 1. SKV trafen und sich zur Begrüßung herzlich umarmten – was die Umstehenden mit einer gewissen Heiterkeit beobachteten, denn da umschlangen sich schon mal gut vier Zentner Politikprominenz.

„Als ich als Nachfolger von Gregor Amann zum ersten Mal mit meinen Bundestagskollegen in Berlin zusammentraf“, so erzählte Dr. Zimmer schmunzelnd, „sahen mich viele mit großen Augen an und sagten: Na, Ihr in Frankfurt lasst es Euch sichtlich alle recht gut gehen.“ Das tat er denn auch bei der schon Wochen vorher ausverkauften Fastnachtsitzung des 1. SKV, den er durch seine Mitgliedschaft im Ehrensenat ja sponsert – was sich auch im lebhaften Applaus der Gäste bei seiner persönlichen Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Peter Thalau ausdrückte. Um nun niemanden hintan zu stellen:

Auch Sieghardt Pawlik, früherer SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Vorsitzender in Frankfurt, und Franz Frey, ehemals Oberbürgermeisterkandidat der SPD in Frankfurt, gehören dem Ehrensenat an und unterstützen somit ebenfalls das Brauchtum im westlichen Frankfurt und, wie erwähnt, im Besonderen das fastnachtliche.
So gesehen kann politisches Engagement auf gesellschaftlicher Ebene auch durchaus fröhlich sein, und, wie der Präsident des Ehrensenats, Norbert Dörholt, versicherte, sei es noch niemals zu einem Streit zwischen den Vertretern der verschiedenen Parteien im Ehrensenat gekommen. Ganz im Gegenteil herrsche hier ein freundschaftliches Verhältnis über alle Parteigrenzen hinweg, so dass man manchmal gar nicht glauben könne, dass sich die Exponenten in öffentlichen Diskussionen manchmal ganz schön in den Haaren lägen.
 
Dr. Matthias Zimmer hält eh wenig von lauten Tönen und konzentriert sich lieber auf die Sacharbeit. Manchmal aber wird er schon laut, so beispielsweise beim Politischen Aschermittwoch der CDU im Bürgerhaus Harheim, wo seine Frankfurter MdB-Kollegin aus dem Osten, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach, eine eindrucksvolle Rede hielt.

Dort schmetterte der frischgebackene Bundestagsabgeordnete zusammen mit Oberbürgermeisterin Petra Roth, Staatssekretär Boris Rhein, Wirtschaftsdezernent Markus Frank, Stadtkämmerer Uwe Becker und diversen Landtagsabgeordneten die deutsche Nationalhymne, die traditionell zum Abschluss dieser Veranstaltung alljährlich gesungen wird. Und in Anbetracht seines Resonanzkörpers klang seine Stimme besonders gewichtig.
 

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