Steinbach: Rot-Grünes Gruppenbild ohne Damen

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 15. August 2013 - "Rot-Grün ist mal wieder an der Realität gestrandet. SPD und Grüne sind „ganz begeistert“ und voller Euphorie über den „Schulterschluss“, den sie mit 13 ihrer hessischen kommunalen Spitzenpolitiker am Mittwoch vorgeführt haben.

Den 13 Herren ist dabei allerdings nicht aufgefallen, dass Sie damit demonstrativ alle vollmundigen Erklärungen ihrer Parteien widerlegen, die in ihren aktuellen Wahlprogrammen vehement Regelungen für die Privatwirtschaft und Frauenquoten für Aufsichtsräte und Vorstände fordern, und die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum unverzichtbaren Ziel erklären.

 

Keine einzige Frau ist auf dem Gruppenbild von SPD und Grünen zu finden. Die Selbstentlarvung ist wirklich gelungen.
 

Die Umsetzung der breit postulierten rotgrünen Ziele ist peinlich erkennbar bereits auf unterster Ebene zur absoluten Nullnummer verkommen. Statt die Wirtschaft, die Forschung und alle Sorten gesellschaftlicher Formationen mit Quoten-Forderungen zu überziehen, sollten die rot-grünen Weltverbesserer nochmals in Klausur gehen. Wer nicht in der Lage ist, seine nunmehr Jahrzehnte alten Positionspapiere auch nur in den eigenen Parteistrukturen umzusetzen, sollte sich nicht so herrenmäßig darüber freuen, dass ihnen wieder mal ein neues Forderungspapier geglückt ist, das andere bezahlen sollen."

Inhaltsverzeichnis
Nach oben