Junge Union: OB Verhalten ist beschämend

Ulf Homeyer, stellv. Landesvorsitzender der JU Hessen, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Ulf Homeyer, stellv. Landesvorsitzender der JU Hessen, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 12. November 2013 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, bezeichnete das Verhalten des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann als beschämend.

Feldmann hatte am vergangenen Freitag eine Sitzung des Magistrats vorzeitig abgebrochen, nachdem es kritische Rückfragen zu Personalverschiebungen gegeben hatte. Einer Amtsleiterin hatte er zuvor außerdem das Wort verwehrt.

 

„Eine Sitzung abzubrechen, weil man keine kritischen Fragen duldet, zeugt nicht von dem Anstand und Stil, dem man einem Mann in dieser Position üblicherweise zurechnet. Wer so dünnhäutig reagiert ist definitiv fehl am Platz“, so der JU Vorsitzende Homeyer.
 

Neben dem absolut inakzeptablen Verhalten des Oberbürgermeisters kritisiert die Junge Union dessen fehlende Sacharbeit, die er stattdessen mit populistischem Aktionismus zu kompensieren versucht.
 

„Wir fragen uns, was Feldmann eigentlich den ganzen Tag macht. Er nimmt nur wenige repräsentative Termine wahr und Ausschusssitzungen scheinen ihm ebenfalls keinen Spaß zu machen“, spottet Homeyer. Die JU befürchtet indes, dass solche ideenlosen Einfälle wie eine zweckgebundene Erhöhung der Gewerbesteuer aus purer Langeweile entstehen. „Das ist natürlich alles andere als witzig – eine Stadt wie Frankfurt verdient einen Oberbürgermeister, der sich für die Interessen der Menschen einsetzt“.
 
Nach Ansicht der JU seien Sacharbeit und Souveränität keine Stärken des Oberbürgermeisters.

„Im Sinne unserer Stadt hoffen wir allerdings, dass Peter Feldmann endlich ein ‚arbeitender Oberbürgermeister’ wird und seinen Populismus einstellt“, so Homeyer abschließend.

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