Wiesmann: Wissenschaftliche Arbeit der Enquetekommission stellt eine wichtige Ergänzung des Bildungsgipfels dar

„CDU-Fraktion wird Arbeit der Kommission sachlich und konstruktiv begleiten“

Bettina M. Wiesmann MdL
Bettina M. Wiesmann MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 14. März 2014 - „Wir freuen uns, dass die SPD auf die im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen verankerte Initiative zu einem parteiübergreifenden Bildungsgipfel mit dem Ziel eines Schulfriedens reagiert und mit ihrem Antrag zur Einsetzung einer thematisch übereinstimmenden Enquetekommission eine Unterstützung des Vorhabens durch wissenschaftliche Expertisen und Diskussionen angeregt hat.

Das gemeinsame Ziel, unproduktive schulpolitische Grabenkämpfe zu überwinden und durch einen breit angelegten Bildungsgipfel parteiübergreifende Lösungsansätze in der Bildungspolitik zu erarbeiten, entspricht dabei dem nachdrücklichen Wunsch der hessischen Schulgemeinden nach einer beständigen, verlässlichen und nachhaltigen Schulpolitik, nach einem Schulfrieden.

Die Enquetekommission vermag als Forum für fachliche Erörterungen und wissenschaftlichen Meinungsaustausch einen wichtigen unterstützenden Beitrag zum Gelingen des Bildungsgipfels zu leisten“, kommentierte die CDU-Landtagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann in der heutigen Plenarsitzung beratenen Antrag zur Einsetzung einer Enquetekommission über die Zukunft schulischer Bildung in Hessen.  


„Der Bildungsgipfel und die Enquetekommission werden von den demokratischen Fraktionen im Hessischen Landtag erfreulicherweise nicht als konkurrierende, sondern weitgehend als komplementäre Ansätze verstanden. Da beispielsweise die Experten und Vertreter der Bildungsverbände in der Enquetekommission lediglich eine beratende Funktion einnehmen können, werden diese beim Bildungsgipfel ein vollwertiges Mitspracherecht erhalten und dadurch ihre theoretischen Debattenbeiträge aus der Kommission auch in praxisorientierte Vereinbarungen zur Zukunft der Bildungspolitik einbringen können.

Der Bildungsgipfel soll folglich in einem breiten Dialog mit allen zentralen Akteuren der Bildungspolitik und der schulischen Praxis eine ergebnisoffene und lösungsorientierte Verständigung auf konkrete Maßnahmen zur Umsetzung eines stabilen Schulkonsens ermöglichen. Die Enquetekommission wiederum vermag durch die Auswertung der akademischen Befunde der Bildung s- und Erziehungswissenschaften einen wichtigen Beitrag zu einem vertiefenden Verständnis der zentralen Fragestellungen zur Zukunft der Bildungspolitik leisten.

Die in dem Arbeitsauftrag der Kommission vorgesehene Auswertung der wissenschaftlich-theoretischen Erkenntnisse zu Fragen der Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Schulstrukturen, der Bedeutung der beruflichen Bildung für die Zukunftschancen junger Menschen, der Voraussetzungen zur Rekrutierung geeigneter Lehrerpersönlichkeiten oder der Bedingungen für erfolgreichen Umgang mit Heterogenität im Hinblick auf optimale individuelle Förderung, um nur einige Aufgabenbereiche zu nennen, lassen gewinnbringende Anhörungen und Diskussionen erwarten, die wir als CDU-Fraktion sachlich und konstruktiv begleiten werden“, so Wiesmann.

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