Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. März 2014 - Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) hat sich bei geplanten Bauprojekten in der Anne-Frank-Siedlung in Eschersheim für einen Erhalt von Grünflächen ausgesprochen.

In diesem Sinne äußerte sich Becker während eines Besuchs am Samstag. Die Stadt sei für eine „gesunde Mischung“ aus Bau- und Erholungsgebieten in der Siedlung. Wegen der wachsenden Bevölkerung in Frankfurt sei die Bebauung allerdings nicht zu vermeiden: „Frankfurt ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 60 000 Einwohner gewachsen. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Fulda“, sagte Becker.

Auf einer etwa elf Hektar großen Fläche zwischen der Siedlung und der A 661 sollen Wohngebäude entstehen. Wie viele neue Einheiten gebaut werden sollen, steht noch nicht fest. Deshalb hatte sich Becker einen Eindruck davon verschaffen wollen, wie sich die Bürger das neue Wohngebiet vorstellen. „Wir stehen hier noch sehr am Anfang“, sagte er. Bei dem Gebiet handelt es sich größtenteils um Grünfläche. Sie sei für viele Bürger ein Hauptgrund, warum sie in der Siedlung wohnten, gab der Kämmerer zu bedenken. Bei der Begehung hatten viele Anwohner Vorschläge gemacht, wie man trotz Neubaus möglichst viel Grün erhalten könne. Becker will nun mit dem Ortsbeirat über die Ideen diskutieren. Auf einen Baubeginn wollte er sich nicht festlegen. In den nächsten zwei Jahren sei damit aber nicht zu rechnen.       

dasc.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben