Steinbach: Laufende Projektförderungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind Bereicherung für Frankfurt!

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 7. April 2014 - „Die Laufenden Projektförderungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind ein Erfolg und eine Bereicherung für Frankfurt.

Insbesondere das arbeitsmarktpolitische Schwerpunktprogramm Bürgerarbeit hat sich bewährt. Das unter CDU-Regie gestartete Programm findet bis heute auch in Frankfurt seine praktische Anwendung. Allein 43 Bürgerarbeitsplätze sind über mehrere Jahre an verschiedenen Stellen mit einem Finanzvolumen von mehr als 1,4 Millionen € für Frankfurt vorgesehen. Die Stellen sind an unterschiedliche Organisationen verteilt – vom Internationalen Bund bis zum Landessportbund Hessen“, so die Frankfurter Abgeordnete Erika Steinbach.


Durch die Bürgerarbeit soll ein möglichst hoher Anteil der arbeitslosen, erwerbsfähigen Hilfebedürftigen durch qualitativ gute und konsequente Aktivierung in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden. Es sollen nur die arbeitslosen Hilfebedürftigen in „Bürgerarbeit“ vermittelt werden, bei denen eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht möglich ist.
Für das Bundesprogramm Bürgerarbeit stehen für seine dreijährige Laufzeit insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro aus dem Bundesetat (230 Mio. Euro pro Jahr) und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (200 Mio. Euro pro Jahr) zur Verfügung.

Erika Steinbach: „Aktiv zu sein ist immer besser als nur auf Jobangebote zu reagieren. Der Bürgerarbeit ist eine intensive Aktivierungs- und Vermittlungsphase vorgeschaltet. Jedem Bürgerarbeiter soll ein persönlicher Coach zur Seite stehen, der motiviert, berät und unterstützt, damit der Sprung in reguläre Arbeit gelingt. Die jeweilige Ausgestaltung liegt bei den Jobcentern selbst, die Schwerpunkte wie Alleinerziehende, Arbeitsuchende mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Behinderungen wählen können.“

Deutlich von der Bürgerarbeit abgegrenzt ist das Programm „Perspektive 50Plus“ mit dem Beschäftigungspakete für Ältere in den Regionen geschnürt werden. Erika Steinbach: „Hier wird für ein über mehrere Jahre laufenden Programm allein für den Raum Frankfurt eine Summe von rd. 11 Millionen Euro bereitgestellt.“
 

Die intensive und kontinuierliche Betreuung im Bundesprogramm führt nach der Evaluation des Ministeriums zu einer Verbesserung der Lebenszufriedenheit und der sozialen Teilhabe bei älteren Langzeitarbeitslosen. Insgesamt nehmen individualisierte Angebote wie Coaching und personengebundene Dienstleistungen auch hier einen sehr hohen Stellenwert ein. Der Fokus liegt stärker auf der Förderung und Entwicklung individueller Potenziale, Handlungsmöglichkeiten und Kompetenzen im Vergleich zur Regelförderung und bietet damit einen deutlichen Mehrwert.
 

„Die Menschen in Frankfurt profitieren derzeit zudem von weiteren Programme, wie der Sozialpartner Richtlinie – weiter bilden; Unternehmenswert: Mensch Rhein-Main; Qualifizierung von Beschäftigten in KMU zum Thema eCommerce im Handel; Fit für den Gast – Konzept für Hotel- und Gastronomiebetriebe in Hessen oder das ESF Bundesprogramm zur Förderung der Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft. Die Bundesregierung ist auch auf diesem Feld effektiv und erfolgreich in Frankfurt tätig“, so Erika Steinbach abschließend.
 

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