Wiesmann: Enquete-Kommission gibt wichtige Impulse für Umsetzung der Ziele des Bildungsgipfels

„Parteiübergreifende Zielsetzung nach Planungssicherheit und Verlässlichkeit für Schulgemeinden“

Bettina M. Wiesmann MdL
Bettina M. Wiesmann MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 6. Mai 2014 - „Mit der zügigen Konstituierung der Enquete-Kommission zur Zukunft der Bildungspolitik haben die Regierungsfraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen ihre Bereitschaft zu einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Ziel eines dauerhaften und anhaltenden Schulfriedens unter Beweis gestellt.

Die mit ihrem Antrag zur Einsetzung der Enquete-Kommission erfolgte Reaktion der SPD auf die im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen verankerte Initiative zu einem parteiübergreifenden Bildungsgipfel ist als weiterer Schritt zur Realisierung des angestrebten Schulfrieden durch eine konstruktive und dialogorientierte Politik zu begrüßen. Das gemeinsame Ziel der Überwindung des langjährigen Schulkampfes durch einen erfolgreichen Bildungsgipfel im Dialog mit allen schulpolitischen Akteuren entspricht dabei dem vordringlichen Wunsch der Eltern, Lehrer, Schulleitungen und bildungspolitischen Verbände nach Planungssicherheit, Kontinuität und Verlässlichkeit.

Die Enquete-Kommission bietet als begleitendes Forum des Bildungsgipfels ein wichtiges Diskussionsportal für den wechselseitigen Gedanken- und Meinungsaustausch zu den theoretischen und empirischen Grundlagen der Bildungsforschung. Zugleich gibt die Enquete-Kommission wichtige Impulse zu der beabsichtigten Erarbeitung von praxisnahen und konkreten Lösungsansätzen und Handlungsempfehlungen des Bildungsgipfels“, kommentiert die Obfrau der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag für die Enquete-Kommission zur Zukunft der schulischen Bildung in Hessen, Bettina M. Wiesmann, die heutige Konstituierung der Kommission.

 

„Der Bildungsgipfel und die Enquete-Kommission ergänzen sich folglich in ihren Zielen, Organisationsstrukturen und Verfahrensweisen. Da die Experten und Vertreter der Bildungsverbände in der Enquete-Kommission lediglich eine beratende Funktion einnehmen können, werden diese beim Bildungsgipfel ein vollwertiges Mitspracherecht erhalten und dadurch ihre theoretischen Debattenbeiträge aus der Enquete-Kommission auch in praxisorientierte Vereinbarungen zur Zukunft der Bildungspolitik einbringen können. Der Bildungsgipfel soll in einem breiten Dialog mit allen zentralen Akteuren der Bildungspolitik und der schulischen Praxis eine ergebnisoffene und lösungsorientierte Verständigung auf konkrete Maßnahmen zur Umsetzung eines stabilen Schulkonsenses ermöglichen.

Die Enquete-Kommission wiederum vermag durch die Auswertung der akademischen Befunde der Bildungs- und Erziehungswissenschaften einen wichtigen Beitrag zu einem vertiefenden Verständnis der zentralen Fragestellungen zur Zukunft der Bildungspolitik leisten“, schließt Wiesmann ihre Stellungnahme.

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